Die 10 schönsten Mexiko Sehenswürdigkeiten aus 5 Monaten im Land

Wer nach den schönsten Mexiko Sehenswürdigkeiten sucht, landet online fast immer bei denselben zwei Namen: Cancún und Tulum. Wir sind fünf Monate kreuz und quer durch das Land gereist, von der Halbinsel Yucatán über die Pazifikküste bis in das Landesinnere, und haben genau diese beiden Orte bewusst von unserer Liste gestrichen. Stattdessen bekommst du hier die 10 Orte, die uns wirklich umgehauen haben: Einige weniger kommerzialisierte Spots auf Yucatan, Kolonialaltstädte, Aztekenpyramiden und das Streetfood-Paradies im Süden. Zu jedem Ort findest du die wichtigsten Mexiko Sehenswürdigkeiten, unsere Hoteltipps in drei Preisklassen und die Zeit, die du dort wirklich brauchst.

So hebst du in Mexiko Geld ab und bezahlst

Mexiko ist ein Bargeld-Land: Streetfood-Stände, Colectivos, Eintritte an kleinen Ruinen und viele familiengeführte Hotels wollen Pesos sehen. Hier erwarten dich im Zweifelsfall drei teure Fehler, wenn du sie alle vermeidest bekommst du bei einer 100€ Abhebung wirklich 99€ ausgezahlt. Fällst du auf alle herein, hältest du nur 74,5€ in der Hand (als Pesos). Beachte unbedingt:
1. Der wichtigste Tipp am Automaten: Lehne die Automaten-Umrechnung in Euro immer ab, das nennt sich DCC. Sonst zahlst du zusätzlich einen schlechten Wechselkurs. Lass immer in Pesos abrechnen.

2. Die Automaten kassieren zusätzlich 15 bis 200 Pesos (rund 0,80€ bis über 10€) pro Abhebung. Am teuersten waren für uns durchgehend die Automaten von BBVA mit 200 Pesos! Günstig dagegen sind die Automaten der Santander Bank.

3. Einige deutsche Banken verlangen aber noch immer 1–3% Fremdwährungsgebühr auf jede Kartenzahlung. Wenn du beispielsweise auch ein Konto bei der ING oder Sparkasse hast, kannst du aber super leicht vermeiden, indem du vor deiner Rundreise zu den Mexiko Sehenswürdigkeiten eine gebührenfreie Reisekreditkarte beantragst. Unsere liebste Reisekreditkarte ist die TF Mastercard Gold*, weil die Fremdwährungsgebühr damit komplett wegfällt. Das beste bei diesen Karten ist, dass du sie einmal beantragst, dann jedes Jahr im Urlaub nutzen kannst und das restliche Jahr ohen Gebühren in der Schublade aufbewahren kannst. Weitere kostenlose Konten zum Reisen und Kreditkarten vergleichen wir in diesem Artikel.

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eSIM für Mexiko: So bist du ab der Landung online

In Mexiko brauchst du unserer Meinung nach durchgehend Internet: Zum Übersetzen mit den Locals, Navigieren auf Google Maps oder aber auch, um mit der Familie im Kontakt zu bleiben. Das WLAN in Cafés und Hotels ist zwar verbreitet, aber wir würden ungern auf der Straße ohne Internet unterwegs sein. Du kannst dir grundsätzlich in kleinen Supermärkten wie OXXO oder 7/11 eine lokale Sim Karte kaufen. Die Marke TelCel hat hier die beste Abdeckung und 3,5GB kosten rund 10€ (200 Pesos). Wir haben uns aber direkt am Flughafen eine E-Sim gekauft und konnten so von Minute 1 an online navigieren und waren entspannter unterwegs. Wir nutzen seit über 2 Jahren die E-Sims von Saily* und mit dem Code „Boarding“ sparst du dort nochmal 15% auf alle Tarife.

Praktisch ist das vor allem, weil du unterwegs ständig etwas nachschauen willst: Busverbindungen für den nächsten Ort, die Öffnungszeiten einer Ruine, das nächste Taco-Lokal um die Ecke. Mit der eSIM läuft das ab der Landung, statt am Ankunftstag erst einmal einen OXXO mit freiem Personal für die SIM-Registrierung zu suchen.

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Warum Cancún und Tulum nicht zu unseren Mexiko Sehenswürdigkeiten zählen

Das ist unsere vielleicht etwas kontroverse Meinung: Weder Cancún noch Tulum stehen auf dieser Liste. Cancún ist für uns eine austauschbare Hotelzone mit All-Inclusive-Bettenburgen, in der du vom echten Mexiko kaum etwas mitbekommst. Und Tulum, so schön die Ruinen über dem Meer auch liegen, ist inzwischen überlaufen, überteuert und im Sommer oft von Seegras belagert. Wer die Mexiko Sehenswürdigkeiten sucht, für die sich die lange Anreise lohnt, bekommt woanders mehr Kultur, mehr Natur und mehr echtes Leben fürs weniger Geld. Genau diese Orte kommen jetzt, wir starten auf der Halbinsel Yucatán und gehen dann über die Pazifikküste bis ins Hochland von Mexiko.

1. Holbox: Die autofreie Sandbank im Golf von Mexiko

Unser Platz 1 liegt gar nicht in der Karibik, sondern schon im Golf von Mexiko: Die Insel Holbox. Das Wasser ist deshalb nicht ganz so türkis wie an der Riviera Maya, und streng genommen ist Holbox eher eine Sandbank als eine Insel. Genau das macht den Reiz aus. Es gibt keine richtigen Straßen und keine Autos, alles liegt unter Sand, und du bewegst dich zu Fuß oder mit dem Fahrrad (oder Golfcart optional). Früher war Holbox ein reines Backpacker-Ziel, entsprechend günstig sind viele Unterkünfte bis heute, auch wenn inzwischen Hotels im Bali-Stil für bis zu 200€ die Nacht dazugekommen sind.

Uns hat vor allem die Mischung richtig gut gefallen: Einfache Sandstraßen, bunte Graffitis an den Wänden und dazwischen schicke Cafés und Restaurants. Fotogener wird es an kaum einer anderen der Mexiko Sehenswürdigkeiten auf Yucatán, und der Flair ist von der ersten Minute an entspannt.

📖 Siehe auch: Isla Holbox: Alles zur autofreien Sandbank – Anreise, beste Strände, Whale Sharks & wo du übernachtest.

Hier einige Hotelempfehlungen, wenn du noch nichts gebucht hast. Das sind Affiliate-Links. Das heißt, wir bekommen eine kleine Provision, dich kostet das keinen Aufpreis. Damit ermöglichst du uns diesen Blog überhaupt zu betreiben. Daher vielen Dank, wenn du darüber buchst!

📍 Holbox: Das solltest du sehen & erleben

  • Punta Cocos im Westen: Bei Dunkelheit siehst du hier oft Biolumineszenz im Wasser leuchten.
  • Sonnenuntergänge am Hauptstrand mit Beinen im warmen Flachwasser und einer Bar in Reichweite.
  • Walhai-Tour (Saison Juni bis September): Mit den größten Fischen der Welt schnorcheln.
  • Isla Pájaros und die Mangroven per Bootstour erkunden.
  • Die Streetart und Murals in den Sandgassen des Ortskerns.
  • Mit dem Golfcart die Insel abfahren und einsame Strandabschnitte finden.
  • Streetfood und Cafés im Zentrum, vom Fisch-Taco bis zum Bali-Bowl-Frühstück.

🏨 Wo übernachten:

Belebte Sandstrasse in Holbox bei Nacht mit Bar und bunten Lichterketten
Paar vor dem bunten HOLBOX-Schriftzug am Strand von Holbox
Sonnenuntergang ueber dem Meer vor Holbox mit ankerndem Fischerboot und Voegeln

2. Valladolid: Die pastellfarbene Kolonialstadt im Herzen Yucatáns

Weiter geht es mit Valladolid, einer Kolonialstadt ziemlich mittig auf der Halbinsel Yucatán. Die Stadt selbst ist klein, aber einfach wie im Bilderbuch: Die Häuser sind pastellfarben gestrichen, es gibt mehrere Plazas und richtig gute Shops und Restaurants. Abends spielt sich das Leben komplett auf den Straßen ab, mit Streetfood, Live-Musik und angestrahlten Fassaden. Wir hatten nach zwei Wochen an der Riviera Maya (Tulum, Playa del Carmen), das erste mal das Gefühl, in einer wirklichen mexikanischen Altstadt zu stehen. Valladolid hat uns richtig gut gefallen.

Durch die zentrale Lage ist Valladolid außerdem der perfekte Ausgangspunkt für zwei der bekanntesten Mexiko Sehenswürdigkeiten: Die Cenote Ik Kil und Chichén Itzá, das nur rund 45 Minuten entfernt liegt. Für uns war die Stadt der ideale Zwischenstopp zwischen Inland und Küste. Zwei bis drei Nächte reichen, je nachdem wann du ankommst und wieder losfährst, um Stadt und Umgebung zu sehen.

📖 Siehe auch: Valladolid: Der komplette Guide zur Kolonialstadt – Cenoten direkt in der Stadt, Restaurants und Tagesausflüge.

📍 Valladolid: Das solltest du sehen & erleben

  • Calzada de los Frailes: Die fotogenste Kolonialstraße mit bunten Fassaden und Boutiquen.
  • Convento de San Bernardino mit abendlicher Licht- und Tonshow.
  • Cenote Zaci mitten in der Stadt, dazu Cenote Suytun und Oxman im Umland.
  • Tagesausflug nach Chichén Itzá, eines der neuen Weltwunder.
  • Die gelbe Nachbarstadt Izamal als Halbtagestrip.
  • Streetfood am Parque Principal: Probier unbedingt Panuchos und Longaniza.
  • Abendbummel über den Zócalo mit angestrahlten Kirchen und Live-Musik.

🏨 Wo übernachten:

Bunte Kolonialstrasse mit Papel-Picado-Girlanden in Valladolid

3. Bacalar: Die Lagune der sieben Farben gehört zu den schönsten Mexiko Sehenswürdigkeiten

Für Ort Nummer 3 geht es in den Süden Yucatáns nach Bacalar. Die kleine Stadt liegt direkt an der Lagune der sieben Farben, und der Name ist Programm: Eine große Süßwasserlagune mit unfassbar klarem Wasser, das je nach Tiefe und Sonnenstand in allen möglichen Blau- und Türkistönen schimmert. Wie Karibik, nur ohne Wellen und ohne Salzwasser.

Ein klassischer Strandurlaub ist Bacalar nicht, es sind eher ein paar aktivere Tage: Du leihst dir Kajaks oder Stand-up-Paddles, machst eine Bootstour über die Lagune* (nimm unbedingt eine Segeltour anstatt der Motorboote, VIEL schöner) und springst überall von den Stegen ins Wasser. Den Sonnenaufgang über der Lagune solltest du mindestens einmal mitnehmen. Auch der Ort selbst hat uns gefallen, mit der Mischung aus schickeren Cafés zum Brunchen und sehr echten lokalen Restaurants. Bacalar liegt zwar am anderen Ende der Halbinsel, mit dem Bus kommst du aber ohne Umsteigen hin, und wer etwas mehr Zeit in Mexiko hat, sollte den Umweg einplanen.

📖 Siehe auch: Bacalar: Die Lagune der sieben Farben – beste Bootstouren, Cenoten und wo du wirklich schlafen solltest.

📍 Bacalar: Das solltest du sehen & erleben

  • Bootstour über die Lagune der sieben Farben, der Klassiker in Bacalar.
  • Sonnenaufgang vom Steg aus, wenn die Lagune spiegelglatt ist.
  • Los Rápidos: In der Strömung zwischen Mangroven treiben, mit Stromatolithen am Grund.
  • Cenote Azul und Cenote Cocalitos direkt an der Lagune.
  • Fuerte de San Felipe, die alte Piratenfestung mit Museum.
  • Kajak oder SUP im Morgenlicht ausleihen, bevor der Wind aufkommt.
  • Günstig lokal essen an den Comedores rund um den Zócalo.

🏨 Wo übernachten:

Frau steht in der türkisen Lagune von Bacalar neben einem Segelboot

4. Mexico City: Viele Mexiko Sehenswürdigkeiten auf einem Fleck (+ Jonathan’s Lieblingsstadt)

Jetzt springen wir weg von Yucatán, nach Mexico City. Die Hauptstadt ist eine geniale, verrückte Großstadt, und die ganze Erfahrung ist ein bisschen vergleichbar mit asiatischen Metropolen wie Bangkok oder Hanoi. Wir sind letztlich zwei Wochen geblieben, weil es schlicht nicht langweilig wird: Museen, Streetfood, ganz unterschiedliche Stadtteile. Rückblickend ist es auch meiner (Jonathan) drei Lieblingsstädte weltweit. Mexico City hat einfach einen unglaublichen Charme! Kurz zum Thema Sicherheit: Es gibt einige Bezirke, in die man als Tourist nicht gehen sollte, dort liegen aber ohnehin keine Highlights, du kommst also gar nicht von allein dorthin. Der Rest der Stadt ist ziemlich sicher.

📖 Siehe auch: Mexico City Stadtteile: Wo du wohnen und was du sehen solltest – Roma, Condesa & Centro im Vergleich.

Paar-Selfie vor dem Palacio de Bellas Artes in Mexico City

Ganz in der Nähe liegen außerdem die großen Aztekenpyramiden von Teotihuacán. Wir haben dort eine Ballonfahrt über die Pyramiden* gemacht und waren danach noch an der Pyramide selbst – absolut spektakuläres Erlebnis. Dabei wirst du morgens gegen 4:00 Uhr von einem Taxi abgeholt und fliegst dann zu Sonnenaufgang mit hunderten anderen Heißluftballoons über die Landschaften vom mexikanischen Hochland. Nebenbei ist Mexico City der praktischste Knotenpunkt des Landes: Von hier fliegst du günstig in andere Regionen weiter oder wieder nach Hause.

📍 Mexico City: Das solltest du sehen & erleben

  • Palacio de Bellas Artes und der Blick von der Torre Latinoamericana.
  • Zócalo mit Kathedrale und den Ausgrabungen des Templo Mayor.
  • Museo Nacional de Antropología im Bosque de Chapultepec, ein Pflichtbesuch.
  • Coyoacán und das Frida-Kahlo-Museum (Casa Azul).
  • Tagesausflug zu den Pyramiden von Teotihuacán.
  • Streetfood-Crawl durch Roma Norte und Condesa: Tacos al Pastor, Tlacoyos, Quesadillas.
  • Ein Abend Lucha Libre in der Arena México.

🏨 Wo übernachten:

Palacio de Bellas Artes mit Souvenirstand in Mexico City
Verglaster Wolkenkratzer an der Reforma in Mexico City
Aerial view of hot air balloons floating over the Teotihuacan Pyramids in Mexico.

5. San Miguel de Allende: Die schönste Altstadt Mexikos?

Ort Nummer 5 ist San Miguel de Allende, eine Kolonialstadt rund vier Stunden nordwestlich von Mexico City. Für uns ist das eine der schönsten Altstädte, in denen wir je waren: Durch die Gassen ziehen sich Kopfsteinpflasterstraßen, jede Hausfassade ist kunterbunt, und auf den Plätzen ist abends richtig viel los. Teilweise wirkt es fast wie Disneyland, so gepflegt ist alles.

Gleichzeitig ist San Miguel eine der teuersten Städte Mexikos, beliebt vor allem bei amerikanischen und kanadischen Rentnern, mit vielen Rooftop-Bars und Fine Dining. Günstige Ecken gibt es auch, du musst sie aber suchen. Wenn du Low Budget unterwegs bist, würden wir San Miguel de Allende eher überspringen, aber ansonsten ist es ein cooler Stop für zwei Nächte auf einer eher exotischen Rundreise durch Mexiko.

📍 San Miguel de Allende: Das solltest du sehen & erleben

  • Die Parroquia de San Miguel Arcángel, die rosa Märchenkirche am Hauptplatz.
  • Sonnenuntergang von einer Rooftop-Bar mit Blick über die Dächer.
  • Bummeln durch die bunten Kopfsteinpflastergassen im Centro.
  • El Charco del Ingenio, der botanische Garten oberhalb der Stadt.
  • Mirador für das beste Postkarten-Panorama der Altstadt.
  • Kunsthandwerk und Galerien in der Fábrica La Aurora.
  • Abends Mariachi und Treiben am Jardín Principal.

🏨 Wo übernachten:

Kirchenkuppel und ein Herzschatten an einer orangen Wand in San Miguel de Allende
Menschen am Taco-Stand vor bunten Kolonialhaeusern in San Miguel de Allende
Mariachi-Geiger vor der neugotischen Parroquia-Kirche in San Miguel de Allende

6. Guadalajara: Die authentische Millionenstadt ohne Touristen

Unser nächster Platz liegt noch nicht auf vielen Reiserouten, und genau deshalb wollten wir unbedingt hin: Guadalajara. Die zweitgrößte Stadt Mexikos liegt etwas westlich im Landesinneren und gilt als Geburtsort von Mariachi und Tequila. Mexikanischer geht es also kaum, und trotzdem haben viele Touristen die Stadt nicht auf dem Schirm. Genau das hat uns gefallen: Du bist als europäischer Gast fast allein unterwegs, alles ist lokal und ungefiltert. Definitiv nicht der erste Stop als „Anfänger“ in Mexiko, aber wenn du schon verschiedene Fernreisen gemacht hast, solltest du Guadalajara auf deine Liste schreiben!

Guadalajara hat den Ruf, nicht besonders sicher zu sein – das gilt vor allem für Locals und die Randbezirke. Wir haben uns als Touristen trotzdem immer sicher gefühlt und würden jederzeit wieder hinfahren. Für uns ist die Stadt einer der lohnendsten Stopps, wenn du Mexiko Sehenswürdigkeiten abseits der üblichen Route suchst.

📍 Guadalajara: Das solltest du sehen & erleben

  • Die Kathedrale und die Plätze im historischen Zentrum.
  • Teatro Degollado und der Templo Expiatorio.
  • Kunsthandwerksviertel Tlaquepaque und Tonalá mit Papel Picado.
  • Tagesausflug ins Tequila-Land mit den Agavenfeldern.
  • Mariachi live auf der Plaza de los Mariachis.
  • Tacos, Tortas Ahogadas und Streetfood auf den lokalen Märkten.
  • Das hippe Ausgehviertel Chapultepec für Cafés und Bars.

🏨 Wo übernachten:

Kathedrale von Guadalajara mit gelben Tuermen und roter Touristenbahn auf der Plaza

7. Sayulita: Das grüne Surferdorf an der Pazifikküste

Bis hierhin hatten wir noch keinen Ort an der Pazifikküste, und dort ist Sayulita eines der Highlights: Super grün, super bunt und extrem beliebt bei Surfern. Von Anfängerwellen bis zu Wellen für Fortgeschrittene gibt es hier alles, jeder kommt auf seine Kosten. Der Ortskern ist sehr entspannt laufbar (wir finden, dass macht Spots im Urlaub nochmal entspannter), mit der typischen Mischung aus lokalem Essen und westlicheren Läden. Am meisten überrascht hat uns, wie grün Sayulita ist, es fühlt sich an, als würdest du in einem Teilzeit-Dschungel wohnen.

Der Hauptstrand ist perfekt zum Surfen lernen, Leute treffen oder einfach Baden. Wenn du es ruhiger magst, läufst du entspannt zur Playa Carricitos: Deutlich leerer und mit einem sehr guten Blick auf den Sonnenuntergang. Wir waren insgesamt 10 Tage dort, für einen Urlaub reichen drei bis vier Tage locker aus. Aber auch Sayulita ist ein relativ beliebter Ort bei amerikanischen Urlaubern, vor allem in der Hochsaison ist auch hier viel los.

📍 Sayulita: Das solltest du sehen & erleben

  • Surfen lernen am Hauptstrand, ideale Anfängerwellen und viele Schulen.
  • Sonnenuntergang am ruhigeren Playa de los Muertos.
  • Der bunte Ortskern mit Papel Picado über den Gassen.
  • Tagesausflug ins ruhigere Nachbardorf San Pancho.
  • Bootstour zu den Marietas-Inseln mit dem versteckten Strand.
  • Yoga, Cafés zum Arbeiten und die digitale-Nomaden-Szene.
  • Frische Fisch-Tacos und Chilaquiles zum Frühstück.

🏨 Wo übernachten:

Paar-Selfie in einem verzierten Spiegel in einem Taco-Restaurant in Sayulita
Frau steht unter bunten Papel-Picado-Wimpeln in einer Gasse in Sayulita
Pinke Sonnenschirme und Liegen am Strand von Sayulita mit Hügel im Hintergrund

8. Puerto Escondido: Unser Lieblingsort mit einem Strand für jeden

Ort Nummer 8 ist wahrscheinlich unser Lieblingsort in Mexiko und sogar in den Top 3 unserer gesamten Weltreise, seit 2022! Puerto Escondido in Oaxaca. Der Ort zieht sich an der Küste entlang und besteht aus mehreren sehr unterschiedlichen Vierteln, vom hippen, touristischen Teil bis zum lokalen Zentrum. Früher war das ein kleines Fischerdorf. Wir sind sechs Wochen geblieben, weil es uns so gut gefallen hat, und haben dort eher gelebt als Urlaub gemacht. Für uns hat Puerto Escondido einfach eine ganz besondere Energie, wie wenige Orte weltweit.

Das Schöne an Puerto ist, dass jeder seinen eigenen Spot findet: La Punta ist das Hipster-Viertel mit großen Wellen zum Surfen, die Playa Carrizalillo eine ruhige Bucht zum Schwimmen, dazu kommen kleine Cafés zum Arbeiten und günstige Taco-Stände direkt neben schicken Pizzerien. Rundherum liegen außerdem viele kleine Strände und Buchten, die zu den unterschätzten Mexiko Sehenswürdigkeiten an der Pazifikküste gehören.

📖 Siehe auch: Puerto Escondido: Unser kompletter Guide – Strände, Surfen, Nightlife und die besten Unterkünfte.

📍 Puerto Escondido: Das solltest du sehen & erleben

  • Playa Carrizalillo: Die kleine, geschützte Bucht zum Schwimmen und Surfen lernen.
  • Das Surfer- und Ausgehviertel La Punta mit Sonnenuntergangs-Vibes.
  • Playa Zicatela, die berühmte Big-Wave-Welle für Profis.
  • Delfin- und Schildkröten-Bootstour bei Sonnenaufgang.
  • Biolumineszenz-Tour in der Lagune von Manialtepec.
  • Abendmarkt Mercado Benito Juárez für günstiges Streetfood.
  • Sonnenuntergang mit Bier vom Mirador über der Bucht.

🏨 Wo übernachten:

Alter VW-Bus unter Palmen an einer Sandstrasse in Puerto Escondido
Frau macht Selfie in einer Gasse mit Bougainvillea Richtung Meer in Puerto Escondido
Zwei Maenner sitzen am Strand von Puerto Escondido und schauen auf den Sonnenuntergang

9. Mazunte: Der ruhige Yoga- und Strandort zum Runterkommen

Unser Platz 9 liegt rund eine Stunde von Puerto Escondido entfernt, ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen und noch einmal deutlich ruhiger und kleiner: Mazunte. Hier dreht sich alles um Strand, Entspannung und Yoga. Du kannst Mazunte sogar als Tagesausflug aus Puerto besuchen, uns hat es aber so gut gefallen, dass wir am Ende vier Nächte geblieben sind. Wenn du zwischen zwei Mexiko Sehenswürdigkeiten wirklich runterkommen willst, ist Mazunte der richtige Stopp auf deiner Reiseroute.

Wir wollen wirklich keine Angst schüren, ABER die Strömungen in Mazunte und im Nachbarorte Zipolite sind extrem! Achte hier unbedingt auf grüne Flaggen am Strand und lass Kinder NIEMALS NIEMALS alleine ins Wasser gehen. Der Ort „Zipolite“ bedeutet übersetzt aus der indigenen Sprache „Zapotec“ auch „Strand der Toten“. Dieser Strand ist aufgrund der unterirdischen Strömungen der gefährlichste im ganzen Land und pro Jahr sterben im Durchschnitt 50 Menschen an diesem Strand. An unseren Tagen hier ist sogar eine dieser durchschnittlich 50 Personen unter meiner Hand bei einer Herzdruckmassage gestorben. RIP.

📍 Mazunte: Das solltest du sehen & erleben

  • Punta Cometa: Der Wander- und Aussichtspunkt für den besten Sonnenuntergang.
  • Yoga und Meditation in einem der vielen Retreats.
  • Playa Mermejita, der wilde, ruhige Strand hinter dem Ort.
  • Das Schildkröten-Zentrum Centro Mexicano de la Tortuga.
  • Tagesausflug zum FKK-Strand Zipolite nebenan.
  • Frühstück mit Meerblick von einer Hängematten-Terrasse.
  • Vegetarisches und veganes Essen, für das Mazunte bekannt ist.

🏨 Wo übernachten:

Luftaufnahme von Strand mit Booten und Sonnenschirmen in Mazunte
Frau in Hängematte auf Palapa-Terrasse bei Sonnenuntergang in Mazunte
Menschen am Strand von Zipolite im goldenen Abendlicht mit Huegeln und Felsen im Dunst

10. Oaxaca: Das Streetfood-Paradies Mexikos

Unser Highlight Nummer 10 ist die Stadt Oaxaca selbst. Auch sie ist kunterbunt, kolonial geprägt und voller schöner Gebäude, gleichzeitig gilt sie als Food-Paradies des Landes. Das stimmt auch: Es gibt unheimlich viel Streetfood und mehrere große Märkte, und wir fanden das Angebot auf den Straßen teilweise krasser als in Bangkok. Darüber hinaus sind die Menschen in Oaxaca bzw im gesamten Bundesstaat unfassbar freundlich.

Auch die Umgebung von Oaxaca punktet mit einigen coolen Touren: Die versteinerten Wasserfälle von Hierve el Agua und Monte Albán, der berühmte Tempelkomplex über der Stadt, gehören zu den eindrucksvollsten Mexiko Sehenswürdigkeiten des Landes. Drei bis vier Nächte solltest du hier auf jeden Fall einplanen.

📖 Siehe auch: Oaxaca: Streetfood, Märkte & Sehenswürdigkeiten – warum die Stadt kulinarisch alles andere schlägt.

📍 Oaxaca: Das solltest du sehen & erleben

  • Templo de Santo Domingo und die goldene Innenausstattung.
  • Streetfood auf dem Mercado 20 de Noviembre: Tlayudas, Memelas, Mole.
  • Die Ruinen von Monte Albán hoch über der Stadt.
  • Die versteinerten Wasserfälle von Hierve el Agua.
  • Mezcal-Verkostung in einer traditionellen Palenque.
  • Das bunte Künstlerviertel Jalatlaco mit seinen Murals.
  • Der riesige Árbol del Tule und die Ruinen von Mitla im Umland.

🏨 Wo übernachten:

Belegte Memelas auf dem Comal und ein Becher Kaffee an einem Stand in Oaxaca
Mann steht auf einer Treppe und blickt ueber den Platz von Monte Alban bei Oaxaca
Catrina-Wandbild an oranger Hauswand in Oaxaca, davor ein fahrendes Mototaxi

Die schönsten Mexiko Sehenswürdigkeiten zu einer Route verbinden

Diese 10 Orte zeigen, warum Mexiko ein Land ist, das süchtig macht: Pastellfarbene Kolonialstädte, eine Süßwasserlagune in sieben Blautönen, Aztekenpyramiden aus der Luft, ein Surferdorf mit perfekten Strände und Streetfood, das zu den besten Küchen der Welt gehört! Wenn du die Mexiko Sehenswürdigkeiten in einer Reise verbinden willst, startest du am besten auf Yucatán mit Holbox, Valladolid und Bacalar, fliegst dann nach Mexico City, hängst

A) San Miguel de Allende und Guadalajara an und beendest die Route an der Pazifikküste in Sayulita oder

B) Fliegst nach Oaxaca und reist dann dort an die Pazifikküste. Mit drei bis vier Wochen bekommst du jeweils einen Teil der Route unter, mit fünf bis sechs Wochen kannst du problemlos alle 10 Orte sehen und wirklich erleben, ohne dich zu stressen. Noch viel mehr Tipps, Empfehlungen, verschiedene Reiserouten und auch Rabattcodes zB für die Bacalar Lagune aber auch die Pyramiden Balloonfahrt und Mietwagen Anbieter bekommst du in unserem Reiseführer.

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Unser Mexiko Reiseführer

Wir haben unsere viereinhalb Monate in Mexiko in einen Reiseführer gepackt: Mit fertigen Tagesplänen für über 20 Regionen, acht Reiserouten, Tipps zur Vorbereitung und unserer interaktiven Karte mit über 400 Spots, Hotels, Restaurants und Stränden, offline auf deinem Handy. Wenn du ganz entspannt dieses Land bereisen willst, schau jetzt mal vorbei.

Häufige Fragen zu den Mexiko Sehenswürdigkeiten

Welche Mexiko Sehenswürdigkeiten sollte man als Erstes sehen?

Wenn du zum ersten Mal im Land bist, deckst du mit Yucatán und Mexico City am meisten ab: Chichén Itzá und die Cenoten rund um Valladolid, die Lagune von Bacalar und die Pyramiden von Teotihuacán vor den Toren der Hauptstadt. Danach lohnt sich der Sprung an die Pazifikküste nach Sayulita oder Puerto Escondido.

Wie reist man in Mexiko am besten zwischen den Orten?

Auf Yucatán und im Süden sind komfortable Fernbusse (ADO, Primera Plus) das Rückgrat und oft die entspannteste Variante, kurze Strecken fährst du mit dem Colectivo. Für weite Sprünge wie Mexico City an die Pazifikküste nimmst du besser einen Inlandsflug ab rund 50€, sonst sitzt du eine ganze Nacht im Bus.

Warum stehen Cancún und Tulum nicht auf der Liste?

Cancún ist für uns eine anonyme Hotelzone, in der vom Land selbst wenig übrig bleibt, und Tulum ist inzwischen überlaufen, teuer und im Sommer häufig von Seegras betroffen. Für dasselbe Geld bekommst du in Holbox, Valladolid oder Bacalar deutlich mehr.

Ist eine Rundreise zu den Mexiko Sehenswürdigkeiten sicher?

In allen Orten dieser Liste haben wir uns durchgehend sicher gefühlt, auch in Guadalajara, das einen schlechteren Ruf hat als die Realität vor Ort. Wichtig ist nur, in den Großstädten nachts nicht in die bekannten Problemviertel zu laufen. Ansonsten reicht die normale Reisevorsicht.

Wie viel Zeit sollte ich für diese Route einplanen?

Für alle 10 Orte solltest du mindestens 4 Wochen einplanen, angenehmer sind 5–6 Wochen. Wenn du weniger Zeit hast, kombinierst du Yucatán mit Mexico City oder machst nur die Pazifikküste rund um Puerto Escondido, Mazunte und Oaxaca.

Was kostet eine Mexiko-Reise pro Tag?

Zu zweit kommst du mit rund 85€ pro Tag entspannt aus, inklusive Mittelklasse-Unterkunft, Essen und Aktivitäten. Sparsam mit Hostel, Streetfood und Bussen sind rund 45€ pro Person realistisch. Die größten Kostenfaktoren sind Unterkunft und weite Inlandsflüge.

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