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Mexico City Stadtteile: Wo übernachten, wo nicht und was sehen?

Die verschiedenen Mexico City Stadtteile unterscheiden sich stärker voneinander als in jeder anderen Metropole, die wir bisher bereist haben. Du planst deine erste Reise nach Mexico City und stehst vor genau den Fragen, die uns vor unserem eigenen Aufenthalt auch beschäftigt haben: In welchem Stadtteil solltest du übernachten? Ist die Stadt überhaupt sicher? Und was musst du in den wenigen Tagen wirklich gesehen haben? Mexico City ist mit rund 22 Millionen Einwohnern eine der größten Metropolen der Welt: Bunt, chaotisch und eine der spannendsten Städte Lateinamerikas. Genau deshalb entscheidet die Wahl des richtigen Viertels darüber, ob du dich in diesem Moloch verlierst oder mittendrin wohlfühlst. Wir sind Clara und Jonathan und waren insgesamt 14 Tage in Mexico City und zeigen dir in diesem Reiseguide, wo du am besten schläfst, welche Gegenden du meidest und welche Highlights du auf keinen Fall verpassen solltest. Nach unserer Zeit vor Ort haben wir sechs Mexico City Stadtteile für dich sortiert, vom sicheren Allrounder bis zum Luxusviertel.

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Ist Mexico City gefährlich? So sicher sind die Mexico City Stadtteile

Das war unsere größte Sorge vor der Ankunft, und wir nehmen dir die Angst gleich vorweg: Wir hatten im Vorfeld echte Bedenken, haben uns in unseren 14 Tagen in Mexico City aber nie unsicher gefühlt. Mexico City hat einen schlechten Ruf, der ihr in den touristischen Vierteln überhaupt nicht gerecht wird. Wer in Roma Norte, Condesa oder Polanco unterwegs ist, bewegt sich in gut belebten, gepflegten Gegenden, in denen abends genauso viel los ist wie tagsüber.

Es gibt trotzdem Viertel, die du meiden solltest. Aus eigener Recherche vor Ort und dem Rat unserer mexikanischen Freundin würden wir dir klar von Doctores und Tepito abraten. Diese Gegenden sind teils tagsüber, teils nachts problematisch und für Touristen einfach nicht nötig. Ansonsten gelten die üblichen Großstadtregeln: Wertsachen nicht offen tragen, nachts kein leeres Straßenviertel durchqueren und Taxis nur per App buchen statt an der Straße heranzuwinken. Mit diesen einfachen Grundsätzen ist Mexico City für Reisende gut machbar. Grob gilt: Die touristisch geprägten Mexico City Stadtteile im Westen und im Zentrum sind unkritisch, in den östlichen Randbezirken hast du als Reisender nichts zu suchen.

📖 Siehe auch: Mexiko Backpacking: Sicherheit, Kosten & Route – wie sicher das Land abseits der Hauptstadt wirklich ist.

Mexico City Stadtteile bei Nacht mit beleuchteter Skyline aus der Vogelperspektive

Mexico City Stadtteile im Vergleich: Wo du am besten übernachtest

Die wichtigsten Mexico City Stadtteile liegen alle im Westen und im Zentrum und sind untereinander gut mit Uber verbunden. Mexico City ist riesig, und zwischen den Vierteln liegen im Zweifel 45 Minuten Uber-Fahrt. Deshalb ist die Frage, in welchem Stadtteil du wohnst, wichtiger als die Frage nach dem konkreten Hotel. Grob gilt: Willst du hip, grün und trotzdem zentral, ist Roma Norte deine beste Wahl. Suchst du Ruhe mit Art-déco-Charme, nimm Condesa. Möchtest du Luxus und Fine Dining, führt kein Weg an Polanco vorbei. Willst du mitten im historischen Trubel und günstig schlafen, dann Centro Histórico. Sicher zum Schlafen sind aus unserer Sicht Roma Norte, Condesa, Polanco und Juárez/Cuauhtémoc. Das Centro ist tagsüber top, nachts solltest du dort etwas aufpassen. Unten findest du zu jedem Viertel eine genauere Beschreibung, eine Sicherheitseinordnung und konkrete Hotels. Wenn du die Mexico City Stadtteile zum ersten Mal vergleichst, wirkt Roma Norte wie die naheliegende Wahl, das muss es aber nicht immer sein.

So hebst du in Mexico City Geld ab und bezahlst clever

In Mexico City zahlst du in vielen Restaurants, Hotels und Läden bequem mit Karte, für Streetfood, Trinkgeld und kleine Fahrten brauchst du aber Bargeld in Pesos. Am Automaten lauern dabei zwei Kostenfallen. Erstens verlangen die meisten Geldautomaten eine eigene Abhebegebühr von rund 35 bis 200 Pesos pro Abhebung, also etwa 1,80€ bis 10€. Am teuersten war für uns durchgehend die BBVA. Zweitens bieten dir viele Automaten an, den Betrag direkt in Euro abzurechnen (DCC): Lehne das immer ab und lass in Pesos abrechnen, sonst zahlst du einen versteckten Aufschlag von bis zu 10%.

Der zweite große Hebel ist die richtige Karte. Normale Girokarten schlagen im Ausland gerne 2% Fremdwährungsgebühr auf jede Zahlung auf. Wir nutzen deshalb eine Reisekreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr, konkret die TF Mastercard Gold*. Damit fällt beim Bezahlen keine Fremdwährungsgebühr an, die Automatengebühr der jeweiligen Bank bleibt aber bestehen. Unser Tipp: Suche gezielt Automaten mit niedriger Gebühr und hebe lieber seltener, dafür größere Beträge ab.

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Roma Norte: Unsere Nummer eins zum Übernachten

Roma Norte war das Viertel, in dem wir uns sofort wohlgefühlt haben, und für die meisten Erst-Besucher ist es die beste Allround-Wahl. Es ist eine komplett andere Welt als das Zentrum. Roma Norte ist unheimlich grün, hübschen Altbauten und einem entspannten, ruhigen Grundgefühl. Für uns hat sich Roma Norte wie ein ruhiger Stadtteil von London angefühlt. Gleichzeitig hast du hier die größte Auswahl an schicken Brunch-Spots, gute Cafés aber auch super günstigem mexikanischen Streetfood. Genau dieser Mix macht Roma Norte zu einem hervorragenden Viertel zum Schlafen. Für uns bleibt Roma Norte der beste Startpunkt, wenn du die Mexico City Stadtteile noch nicht kennst.

Sicher zum Übernachten? YES. Gerade abends, wenn in den Restaurants und Bars viel los ist, fühlt sich Roma Norte durchgehend sicher an. Für uns die entspannteste Basis in der ganzen Stadt.

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Frau isst Streetfood an einem Straßenstand in Mexico City

Condesa: Art déco, Parks und ruhig-schicker Charme

Direkt neben Roma Norte liegt Condesa, das sich vom Charakter her ähnlich anfühlt, aber noch eine Spur ruhiger und eleganter ist. Prägend sind die Art-déco-Architektur und zwei große, grüne Parks (Parque México und Parque España), um die herum sich Cafés, Weinbars und kleine Restaurants gruppieren. Wenn du hip und zentral wohnen möchtest, aber am Abend lieber ein Glas Wein am Park statt Trubel suchst, ist Condesa perfekt. Roma Norte und Condesa lassen sich außerdem bequem zu Fuß miteinander verbinden. Roma Norte und Condesa sind die beiden Mexico City Stadtteile, zwischen denen die meisten Reisenden am Ende schwanken.

Sicher zum Übernachten? Ja. Condesa gehört zu den sichersten und wohnlichsten Vierteln der Stadt, tags wie nachts.

🏨 Wo übernachten in Condesa:

Polanco: Luxus, Fine Dining und Nähe zum Chapultepec

Polanco ist das Beverly Hills von Mexico City: Die teuerste, gehobenste Gegend der Stadt. Hier reihen sich Designerläden, einige der besten Restaurants Lateinamerikas und elegante Hotels aneinander. Der große Vorteil für Reisende ist die Lage direkt am Chapultepec-Park mit dem Museo Nacional de Antropología. Wer Wert auf Fine Dining, Komfort und ein ruhiges, gepflegtes Umfeld legt und dafür etwas mehr zahlt, ist in Polanco richtig. Für Backpacker ist es allerdings vergleichsweise teuer und ein Stück weniger lebendig-mexikanisch als Roma oder Centro. Polanco ist der teuerste Kandidat, wenn du die Mexico City Stadtteile nach Preis sortierst.

Sicher zum Übernachten? Ja, Polanco ist eines der sichersten Viertel überhaupt und stark auf Geschäftsreisende und gehobenen Tourismus ausgerichtet.

🏨 Wo übernachten in Polanco:

Centro Histórico: Mittendrin im historischen Herz der Stadt

Das Centro Histórico ist der Dreh- und Angelpunkt der Stadt und rund um den Zócalo, die Kathedrale und den Templo Mayor bekommst du das lebendigste, lokalste Mexiko-Feeling. Anders als man meinen könnte, fühlt sich das Zentrum überhaupt nicht wie ein Touristenzentrum an: Hier sind zu 98% Mexikaner unterwegs, es gibt Musik, Streetfood und Konzerte auf dem Zócalo. Wohnen ist hier deutlich günstiger als in Roma Norte oder Polanco, und du hast die großen Sehenswürdigkeiten direkt vor der Tür. Kein anderes Viertel im Vergleich der Mexico City Stadtteile bringt dich näher an die großen Sehenswürdigkeiten und ins echte Mexiko.

Sicher zum Übernachten? Tagsüber ist das Centro top und voller Leben. Nachts solltest du hier definitiv etwas aufpassen und für den Rückweg lieber ein Uber nehmen. Alleinreisenden würden wir das Centro nur empfehlen, wenn du in ein Hostel gehst und dort überwiegend mit anderen Leuten unterwegs bist.

Skyline featuring Torre Latinoamericana in Mexico City during sunset, showcasing urban architecture.

Juárez und Cuauhtémoc: Das Preis-Leistungs-Viertel

Juárez und das angrenzende Cuauhtémoc liegen strategisch günstig zwischen dem Prachtboulevard Paseo de la Reforma und Roma Norte. Das Viertel hat in den letzten Jahren stark aufgeholt, mit vielen neuen Cafés, Bars und Boutique-Hotels, ist dabei aber oft ein Stück günstiger als Roma oder Condesa. Wenn du zentral wohnen, viel zu Fuß erreichen und trotzdem sparen willst, ist Juárez ein sehr guter Kompromiss. Die Nähe zur Reforma bedeutet außerdem, dass du schnell überall in der Stadt bist. Preislich liegen diese beiden Mexico City Stadtteile klar unter Roma Norte und Condesa, bei kaum schlechterer Lage.

Sicher zum Übernachten? Ja. Juárez und Cuauhtémoc zählen zu den sicheren, gut belebten Wohnvierteln und eignen sich bestens als preisbewusste Basis.

🏨 Wo übernachten in Juárez und Cuauhtémoc:

Coyoacán: Das Frida-Kahlo-Viertel für Ruhesuchende

Coyoacán liegt weiter südlich und außerhalb, ist dafür aber eines der charmantesten Viertel der Stadt. Kopfsteinpflaster, bunte Kolonialhäuser, ein sehr schöner Markt und natürlich die Casa Azul, das Wohnhaus und Museum von Frida Kahlo, machen den Reiz aus. Zum Übernachten ist Coyoacán eher nicht geeignet, da man fast eine Stunde ins Zentrum fährt. Wir hatten auf dem Rückweg gegen 18:00 Uhr auch Probleme überhaupt ein Uber zu bekommen. Als Tagesausflug lohnt sich das Viertel aber für jeden. Coyoacán ist damit der ruhigste Ausreißer in unserer Liste der Mexico City Stadtteile.

Sicher zum Übernachten? Ja, Coyoacán ist ein ruhiges, familiäres Viertel. Nur die Anbindung ist weniger praktisch, plane hier mehr Uber-Zeit ein.

🏨 Wo übernachten in Coyoacán:

Die Preise können je nach Saison und Auslastung variieren.

Internet und eSIM: So bist du in Mexico City immer online

In Mexiko brauchst du unserer Meinung nach durchgehend Internet: Zum Übersetzen mit den Locals, Navigieren auf Google Maps oder aber auch, um mit der Familie im Kontakt zu bleiben. Das WLAN in Cafés und Hotels ist zwar verbreitet, aber wir würden ungern auf der Straße ohne Internet unterwegs sein. Du kannst dir grundsätzlich in kleinen Supermärkten wie OXXO oder 7/11 eine lokale Sim Karte kaufen. Die Marke TelCel hat hier die beste Abdeckung und 3,5GB kosten rund 10€ (200 Pesos). Wir haben uns aber direkt am Flughafen eine E-Sim gekauft und konnten so von Minute 1 an online navigieren und waren entspannter unterwegs. Wir nutzen seit über 2 Jahren die E-Sims von Saily* und mit dem CodeBoarding“ sparst du dort nochmal 15% auf alle Tarife.

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Palacio de Bellas Artes: Das schönste Gebäude der Stadt

Wenn ein Gebäude im Zentrum deine volle Aufmerksamkeit verdient, dann der Palacio de Bellas Artes. Von außen ist der Palast aus weißem Marmor mit seiner Art-déco-und-Jugendstil-Fassade schlicht beeindruckend, und er zeigt perfekt, wie in Mexico City Vergangenheit und Moderne zusammenspielen. Innen ist der Bau ein Theater- und Konzerthaus mit Ballettaufführungen und einem Museum. Für rund 5€ kommst du ins Museum mit den berühmten Wandmalereien von Diego Rivera und anderen Muralisten, und in den Vorraum kommst du sogar umsonst. Den besten Blick von oben auf den Palast hast du übrigens von der Terrasse des benachbarten Sears-Cafés.

Fassade des Palacio de Bellas Artes mit Besuchern in Mexico City

Zócalo, Kathedrale und Templo Mayor: Das historische Zentrum

Der Zócalo ist der wichtigste Platz in ganz Mexiko und einer der größten Stadtplätze der Welt. Rundherum stehen prachtvolle Kolonialgebäude, und auf dem Platz selbst ist eigentlich immer etwas los: Wir waren allein hier auf zwei verschiedenen Konzerten. Es lohnt sich, den Platz einfach auf sich wirken zu lassen. An seiner Nordseite steht die Catedral Metropolitana, die größte Kathedrale Lateinamerikas. Bei einer kleinen Führung haben wir erfahren, dass die eine Orgel aus Spanien und die andere aus Mexiko stammt und beide fast 400 Jahre alt sind.

Direkt neben der Kathedrale liegt der Templo Mayor, der wichtigste Aztekentempel. Hier stand einst das Zentrum von Tenochtitlán, der Hauptstadt der Azteken. Faszinierend ist die Vorstellung, dass Mexico City auf einem ehemaligen Vulkansee errichtet wurde: Die Azteken bauten mitten im See eine künstliche Insel, auf der die Stadt entstand. Im angeschlossenen Museum bekommst du einen guten Eindruck davon, wie gewaltig diese Hochkultur war, bevor die Spanier kamen.

Torre Latinoamericana: Der beste Ausblick über Mexico City

Um zu begreifen, wie unendlich groß diese Stadt wirklich ist, musst du einmal nach oben. Die Torre Latinoamericana war lange das höchste Gebäude der Stadt, und aus dem 44. Stock hast du einen absolut phänomenalen Rundumblick über das Häusermeer bis zu den umliegenden Bergen und Vulkanen. Der Eintritt hat 11€ gekostet, und das war gut investiertes Geld. Unser Tipp: Komm etwas vor Sonnenuntergang hoch und bleib, bis es dunkel wird. Wenn der Himmel klar ist, ist es ein Hammer-Spot für den Sunset, und das Lichtermeer bei Nacht ist ohnehin ein Erlebnis.

Frau mit Peace-Zeichen vor dem Panorama von Mexico City

Chapultepec-Park und das Anthropologie-Museum

Der Bosque de Chapultepec ist das grüne Herz der Stadt und mehr als doppelt so groß wie der Central Park in New York. Hier kannst du dem Trubel entkommen, im Grünen chillen, Streetfood essen und gleich mehrere Museen besuchen. Das absolute Highlight ist das Museo Nacional de Antropología, eines der bedeutendsten Museen des Kontinents. Es zeigt in wirklich RIESIGE Ausstellungen die verschiedenen Völker und Kulturen, die früher über ganz Mexiko verteilt lebten, von den Maya über die Azteken bis zu kleineren Gruppen. Plane hier ruhig ein paar Stunden ein, allein für den berühmten Aztekenkalender und den Saal der Maya lohnt sich der Besuch. Im Park steht außerdem das Schloss Chapultepec auf einem Hügel, das dir einen weiteren schönen Blick über die Reforma bietet.

Paraguas-Brunnen im Innenhof des Anthropologie-Museums in Mexico City

Biblioteca Vasconcelos: Die schwebende Bibliothek

Wenn du eine Pause vom Trubel des Zentrums brauchst, führen wir dich an einen Ort, den fast kein Tourist auf dem Schirm hat: die Biblioteca Vasconcelos. Diese Bibliothek hat ein einmaliges Design, bei dem die Bücherregale regelrecht in der Luft zu schweben scheinen. Wir haben uns gefühlt wie in einer magischen Bibliothek aus Harry Potter. Für alle Architekturfans ist das ein echter Geheimtipp und obendrein ein grandioser Fotospot, an dem wir richtig coole Bilder gemacht haben. Der Eintritt ist kostenlos, sie liegt nur wenige Minuten vom Bahnhof Buenavista entfernt.

Teotihuacán & Ballonfahrt: Der perfekte Tagesausflug

EIne Stunde entfernt von Mexico Cite liegt die größte Pyramide der Welt in der riesigen Ruinenanlage von Teotihuacan. Ein Besuch in der Ruine gehört für uns eindeutig zu den Must Do’s in Mexico Ctiy! Optional kannst du hier auch eine Heißluftballoon Fahrt zum Sonnenaufgang machen. Über der Sonnen- und der Mondpyramide zu schweben, ist einfach nur verrückt. Die komplette Tour ging bei uns bis von morgens 4:00Uhr bis 15:00 Uhr und ist damit ein perfekter Tagesauflug und du kannst danach noch mehr unternehmen. Du kannst Teotihuacán natürlich auch ohne Ballon einfach so besuchen, das können wir ebenfalls sehr empfehlen. Die Ballonfahrten buchst du am einfachsten vorab, zum Beispiel über die Teotihuacán Ballonfahrt bei GetYourGuide, meist inklusive Transfer und Frühstück.

Aerial view of hot air balloons floating over the Teotihuacan Pyramids in Mexico.

Lucha Libre: Mexikanisches Wrestling erleben

Lucha Libre, das mexikanische Wrestling mit den maskierten Kämpfern, gehört hier einfach zur Kultur dazu, so hat es uns unsere mexikanische Freundin gesagt. Wir haben eine Show in einer der großen Arenen der Stadt erlebt, und die Atmosphäre war wirklich einzigartig: Tausende Mexikaner feuern die Wrestler in ihren bunten Anzügen an und fiebern bei jedem Kampf mit. Das ist weniger sportliches Spektakel als vielmehr großes, lautes Volkstheater, und genau deshalb so besonders. Am entspanntesten geht es mit einer geführten Tour, die dir oft die Tickets und den Hin- und Rückweg abnimmt, etwa über die Lucha-Libre-Tour bei GetYourGuide.

Streetfood in Mexico City: Wo du am besten isst

Essen ist in Mexico City ein Erlebnis für sich, und das beste findest du nicht in schicken Restaurants, sondern an den Straßenständen. Rund um den Parque Alameda im Zentrum waren wir mit einer mexikanischen Freundin auf einer Streetfood-Tour und haben uns durch Tacos al Pastor, Quesadillas, Tlacoyos und Aguas Frescas (Getränke) probiert. Hier bekommst du wirklich alles, was du dir vorstellen kannst und mexikanisch gehört für uns definitiv zu den besten Küchen der Welt. Probier dich einfach durch und richte dich nach der Regel: Wo viele Einheimische anstehen, ist es gut und frisch. Süß gefällig? Dann teste unbedingt die Churros, in Zimtzucker gewälzt, außen knusprig und innen weich. Darüber hinaus gibts aber auch super viele schickere Restaurants, von Italiener über Sushi, Peruanisch… Eigentlich ALLES was du dir vorstellen kannst.

📖 Siehe auch: Oaxaca: Das Streetfood-Paradies Mexikos – die einzige Stadt, die Mexico City kulinarisch schlägt.

Frau isst Streetfood an einem Strassenstand in Mexico City
Tacos und Beilagen auf Tabletts in einer Taqueria in Mexico City
Frau am Tisch eines Izakaya-Restaurants in Mexico City

Praktisches für alle Mexico City Stadtteile: Reisezeit, Transport und Anreise

Beste Reisezeit und Höhe: Mexico City liegt auf 2.200 Höhenmetern, deutlich kühler als die Küsten des Landes. Die beste Reisezeit liegt im Herbst oder im Frühling. Wir waren im Mai da, hatten überwiegend gutes, aber wechselhaftes Wetter. Nachts kann es empfindlich kühl werden, im Winter fast 0°. Pack also unbedingt etwas Wärmeres ein. Wegen der Höhe kann dir der erste Tag etwas zusetzen, gib deinem Körper Zeit, trink viel Wasser und geh es am Anfang langsamer an. Wenn du ansonsten nicht super aktiv bist, kann es hier bei längeren Wegen, Treppen oder Laufen mit Gepäck zu Kopfschmerzen und Übelkeit kommen, wir hatten kaum Probleme, bis auf Kurzatmigkeit als wir einmal Treppen hochgerannt sind.

Transport in der Stadt: Am günstigsten kommst du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln voran, es gibt U-Bahn (Metro) und Metrobús. Die sicherste und einfachste Variante ist aber, dir per App ein Taxi zu bestellen. Dafür nutzt du Uber und DiDi, deren Preise sich leicht unterscheiden, weshalb wir vor jeder Fahrt kurz beide vergleichen. Teuer ist das nicht, und du siehst dank Internet immer genau, wo du bist, sodass dich niemand abzocken kann. Genau dafür brauchst du eine funktionierende Datenverbindung. Weil die zentralen Mexico City Stadtteile dicht beieinander liegen, bist du mit Uber meist in 10 bis 20 Minuten im Nachbarviertel.

📖 Siehe auch: Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten in Mexiko – wohin es nach der Hauptstadt weitergeht.

Anreise über den Flughafen: Der internationale Flughafen (AICM) liegt im Osten der Stadt. Bestell dir am besten direkt in der Ankunftshalle ein Uber oder DiDi in dein Viertel, je nach Ziel und Verkehr zahlst du dafür meist zwischen 8€ und 15€. Genau deshalb lohnt sich die eSIM, mit der du sofort nach der Landung online bist. Für Inlandsflüge innerhalb Mexikos (etwa weiter nach Oaxaca oder an die Küsten) findest du über Kiwi* oft günstige Verbindungen ab 50 bis 100€. Vom Flughafen erreichst du alle genannten Mexico City Stadtteile per Uber in 30 bis 60 Minuten, je nach Verkehr.

Wie lange bleiben? In Mexico City gibt es unfassbar viel zu sehen. Wir empfehlen dir mindestens drei volle Tage in der Stadt, damit du die Viertel, das Zentrum und die Museen in Ruhe erleben kannst. Willst du zusätzlich einen Tagesausflug wie Teotihuacán machen, plan lieber vier bis fünf Tage ein. Wie du die Mexico City Stadtteile mit einer dreiwöchigen Mexiko-Rundreise verbindest, zeigen wir dir Etappe für Etappe.

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Mexico City Stadtteile: Häufige Fragen

In welchem Viertel sollte ich in Mexico City übernachten?

Für die meisten Erst-Besucher ist Roma Norte die beste Wahl: hip, grün, sehr sicher und trotzdem zentral. Wer es ruhiger mag, nimmt Condesa, wer sparen will Juárez oder das Centro, und wer Luxus sucht Polanco. Sortiere die Mexico City Stadtteile am besten nach deinem Reisetyp und nicht allein nach dem Preis.

Ist Mexico City gefährlich?

In den touristischen Vierteln haben wir uns durchgehend sicher gefühlt. Meiden solltest du Gegenden wie Doctores und Tepito. Ansonsten gelten normale Großstadtregeln: Taxis nur per App buchen und nachts nicht durch leere Straßen laufen. Die Frage nach der Sicherheit beantwortet sich fast immer über die Wahl der Mexico City Stadtteile.

Wie viele Tage sollte ich für Mexico City einplanen?

Mindestens drei volle Tage für Zentrum, Viertel und Museen. Willst du zusätzlich einen Tagesausflug wie Teotihuacán machen, plane besser vier bis fünf Tage ein.

Wann ist die beste Reisezeit für Mexico City?

Herbst und Frühling. Die Stadt liegt auf 2.200 m, deshalb ist es kühler als an den Küsten und nachts teils empfindlich kalt. Pack auch bei einer Mexiko-Reise etwas Wärmeres für die Hauptstadt ein.

Wie bewege ich mich in Mexico City am besten fort?

Am günstigsten mit Metro und Metrobús, am sichersten und bequemsten per Uber oder DiDi. Vergleiche vor jeder Fahrt kurz beide Apps und sorge mit einer eSIM dafür, dass du immer online bist. Für Fahrten, die mehrere Mexico City Stadtteile verbinden, ist Uber die stressfreieste Lösung.

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