Rotterdam gehört zu den größten und beliebtesten Städten der Niederlande: Die Markthalle kannten wir beide schon aus dem Fernsehen, aus einer Galileo-Folge über die verrücktesten Gebäude der Welt. Darüber hinaus hatten wir keine Ahnung, was uns in der Stadt erwartet. Die Woche zuvor dagegen haben wir in Amsterdam verbracht: Grachten, schmale Giebelhäuser, Fahrräder überall. Rotterdam sieht dagegen aus, als hätte jemand ein Stück Chicago an die Maas gestellt.
Wir zeigen dir hier die zehn schönsten Rotterdam Sehenswürdigkeiten, unsere Geheimtipps und alles, was du vor der Buchung brauchst: Anreise, Viertel, Transport. Und wir geben dir geschichtliche Einblicke, warum Rotterdam so anders aussieht, als Städte wie Amsterdam oder Den Haag.
Lage und Anreise: So kommst du nach Rotterdam
Rotterdam liegt in Südholland, 25 Kilometer von der Nordsee entfernt, und wird von dem Fluss Nieuwe Maas in zwei Hälften geteilt. Nord und Süd verbinden nur eine Handvoll Brücken und Tunnel.
Von Deutschland aus ist die Stadt näher, als du vielleicht denken magst. Ab Köln bist du mit dem Zug in gut zweieinhalb Stunden da, ab Düsseldorf in rund drei. Rotterdam Centraal ist selbst schon eine Sehenswürdigkeit, die spitz zulaufende Edelstahlfassade von 2014 gehört zu den meistfotografierten Gebäuden der Stadt. Von dort stehst du in zehn Gehminuten in der Innenstadt.
Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, solltest du dir zuvor gut überlegen, wie du Parken möchtest. In der Innenstadt zahlst du je nach Zone 5€ bis 8€ pro Stunde oder mit Tagestarifen ca. 27€/ Tag. Günstiger sind die P+R-Plätze am Stadtrand wie Kralingse Zoom oder Slinge. Dort haben wir geparkt und sind dann einfach für wenige € mit der Bahn in die Stadt gefahren, vom kostenlosen Parkplatz waren das nur 15 Minuten! Dafür haben wir uns in der Woche 150€ Parkgebühr gespart. Fliegen lohnt sich aus Deutschland selten. Über Amsterdam Schiphol bist du mit dem Intercity Direct in 26 Minuten in Rotterdam.
Wo übernachten in Rotterdam: Viertel und Hotels
Weil der Fluss die Stadt teilt, ist die Wahl des Viertels hier wichtiger als in anderen Städten dieser Größe. Vier Gegenden kommen infrage: Centrum und Oude Haven für alles zu Fuß, Kop van Zuid für die Skyline-Aussicht, die Witte de Withstraat fürs Ausgehen und Delfshaven, wenn du es ruhig und historisch magst.
Preislich ist Rotterdam der angenehmste Teil der Reise. Schwimmende Hotels und Hausboote haben wir für 90€ bis 100€ pro Nacht gesehen, normale Drei- bis Vier-Sterne-Häuser fangen auch in der Hochsaison bei 70€ bis 80€ an. In Amsterdam zahlst du für dieselbe Kategorie regelmäßig das Doppelte. Wenn du beide Städte sehen willst, schlaf in Rotterdam und fahr für einen Tag hoch.
| Lage | Preisklasse | Hotel | Ab / Nacht |
|---|---|---|---|
| Centrum | Budget | Stayokay Hostel Rotterdam | 35€ |
| Blaak | Budget | easyHotel Rotterdam City Centre | 55€ |
| Centrum | Budget | Motel One Rotterdam | 75€ |
| Oude Haven | Mittelklasse | citizenM Rotterdam | 95€ |
| Wijnhaven | Mittelklasse | FLOATS by H2OTEL Rotterdam | 100€ |
| Centrum | Mittelklasse | Leonardo Hotel Rotterdam Savoy | 110€ |
| Leuvehaven | Luxus | Haven Hotel Rotterdam, Curio Collection by Hilton | 140€ |
| Wilhelminapier | Luxus | Hotel New York by WestCord | 150€ |
| Kop van Zuid | Luxus | nhow Rotterdam | 165€ |
Zwei Häuser mit Hintergrund: Das FLOATS by H2OTEL liegt schwimmend im Wijnhaven, ein absolutes Highlight! Und das Hotel New York war früher das Hauptquartier der Holland America Line. Warum das ein besonderer Ort ist, kommt weiter unten. Selbst wenn du woanders schläfst, lohnt sich dort ein Frühstück.


Transport in Rotterdam: Metro, Wassertaxi und zu Fuß
Die klassischen Rotterdam Sehenswürdigkeiten liegen so dicht beieinander, dass du den Großteil zu Fuß schaffst. Von der Markthalle zu den Kubushäusern sind es keine zwei Minuten, von dort zur Laurenskerk zehn, zur Erasmusbrücke eine Viertelstunde. Für längere Strecken nimmst du Metro oder Tram und checkst kontaktlos mit Karte oder Handy ein, eine Fahrt kostet 2€ bis 4€. Denk ans Auschecken, sonst wird der Maximalbetrag abgebucht.
Das eigentliche Rotterdamer Verkehrsmittel ist aber das Wassertaxi, und das meinen wir praktisch, nicht romantisch. Weil es über den Fluss nur wenige Brücken gibt, bist du über das Wasser oft schneller als über Land. Uns haben Freunde wie Einheimische gesagt, dass wir das machen müssen, und sie hatten recht. Unsere Fahrt dauerte zehn Minuten und kostete 5€, dazu bekommst du die beste Perspektive auf die Skyline, die diese Stadt zu bieten hat.
Warum Rotterdam so anders aussieht als der Rest der Niederlande
Wenn du aus Amsterdam kommst, wirkt Rotterdam wie ein anderes Land. Dort schmale Giebelhäuser aus dem 17. Jahrhundert, hier Hochhäuser, die aussehen, als hätte sie jemand aus Chicago importiert. Der Grund dafür ist kein städtebaulicher Geschmack, sondern der 14. Mai 1940.
An diesem Tag bombardierte die deutsche Luftwaffe die Innenstadt. Der Feuersturm zerstörte rund 2,6 Quadratkilometer Stadtkern, etwa 25.000 Wohnungen brannten aus, rund 80.000 Menschen verloren ihr Zuhause. Die mittelalterliche Altstadt existierte danach praktisch nicht mehr.
Andere Städte haben rekonstruiert, also das Zerstörte originalgetreu wieder aufgebaut. Rotterdam hat sich bewusst dagegen entschieden und komplett neu geplant, und zwar modern. Diese Entscheidung erklärt fast alles, was du heute siehst: Die Skyline, die Experimentierfreude der Architekten, die Tatsache, dass hier seit Jahrzehnten Gebäude entstehen, die sich woanders niemand trauen würde. Wenn du das einmal weißt, lesen sich die Rotterdam Sehenswürdigkeiten völlig anders. Die Kubushäuser sind dann kein schrulliges Fotomotiv mehr, sondern der Versuch einer Generation, Wohnen neu zu denken.

Rotterdam Sehenswürdigkeiten: Die 10 schönsten Highlights
1. Die Markthalle
Wir haben vor der Reise auf Instagram gefragt, was wir in Rotterdam unbedingt sehen sollen. Die Antwort war einstimmig: Die Markthalle. Sie wurde 2014 eröffnet und ist das erste überdachte Marktgebäude der Niederlande. Der Grund für die Form ist überraschend nüchtern: Eine EU-Hygienevorschrift verlangt, dass ein Lebensmittelmarkt überdacht sein muss. Rotterdam hätte eine profane Halle bauen können und machte stattdessen einen Bogen mit über 200 Wohnungen darin. Die Fenster, die du von innen siehst, sind deren Wohnzimmer.
Das eigentliche Erlebnis ist der Blick nach oben: Ein 11.000 Quadratmeter großes Deckengemälde mit überdimensionalen Früchten und Insekten. Unten bekommst du jede Küche von asiatisch bis surinamisch, ein Teller kostet 8€ bis 15€. Komm nicht mittags am Wochenende, dann schiebst du dich eher durch die Halle, als dass du sie ansiehst.
2. Die Kubushäuser
Direkt gegenüber der Markthalle. Wir haben eigentlich nichts spektakuläres erwartet, aber wir fanden diese Sehenswürdigkeit cooler als wir gedacht hätten! Du kommst kostenlos in den Innenhof und kannst dir die Anlage anschauen.


Dahinter steckt eine Idee des Architekten Piet Blom aus den 70ern: Wohnraum sollte nicht neben dem öffentlichen Raum liegen, sondern darüber schweben. 38 Würfel wurden gebaut, durchgesetzt hat sich das Konzept nirgendwo. Wegen der Schräglage ist ein erheblicher Teil der Wandfläche schlicht nicht möblierbar. Einer der Würfel ist als Kijk-Kubus für rund 5€ begehbar, für den Innenhof brauchst du kein Ticket.
3. Die Laurenskerk
Der stillste und aus unserer Sicht wichtigste Ort auf dieser Liste. Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist das einzige nennenswerte Gebäude der Innenstadt, das Bombardierung und Brand überstanden hat. Danach war lange umstritten, was damit geschehen sollte. Eine Stadt, die gerade beschlossen hatte, alles neu zu bauen, hätte sie problemlos abreißen können.
Die Entscheidung fiel für den Wiederaufbau, als Erinnerung an das, was hier passiert ist. Rotterdam hat sich überall für das Neue entschieden und genau an dieser Stelle für das Alte. Du stehst in einem gotischen Innenraum und siehst durch das Fenster ein Hochhaus. Der Besuch dauert keine halbe Stunde und ordnet den Rest der Stadt ein. Der Eintritt ist frei.
4. Die Erasmusbrücke
Auf der Brücke zu stehen fühlt sich an, als wärst du zwischen Brooklyn und Manhattan gelandet. In beide Richtungen Hochhäuser, darunter der Fluss, und das ist in den Niederlanden einmalig. Sie ist 802 Meter lang, ihr asymmetrischer Pylon 139 Meter hoch, und wegen der geschwungenen Form nennen die Rotterdamer sie De Zwaan, den Schwan. Entworfen hat sie das Büro UNStudio um Ben van Berkel, eröffnet wurde sie am 6. September 1996 von Königin Beatrix.

5. Wilhelminapier und Hotel New York
Dieser Stadtteil liegt etwas abseits der eigetnlichen Innenstadt, in der du viel unterwegs sein wirst. Der Wilhelminapier war bis in die 90er reines Hafengelände, heute stehen dort Hochhäuser und einige der teuersten Wohnungen der Stadt. Zwischen all dem Neubau steht ein altes Backsteingebäude mit zwei Türmchen: Das Hotel New York, früher Hauptquartier der Holland America Line.
Von diesem Pier fuhren im 19. und 20. Jahrhundert die Dampfer nach Amerika. Über eine Million Menschen sind hier an Bord gegangen. Wenn du davorstehst und dir klarmachst, dass diese Leute teils wochenlang durch Europa gereist sind, um an genau dieser Stelle zu warten, bekommst du Gänsehaut – also wir zumindest. Die meisten haben Europa nie wiedergesehen. Nach dem Auszug der Reederei stand das Haus leer und sollte abgerissen werden, 1993 wurde es als Vier-Sterne-Hotel wiedereröffnet.

6. Das Wassertaxi
Steht hier bewusst als eigener Punkt, weil es sich wie eine kleine Attraktion anfühlt. Für 5€ und zehn Minuten bekommst du eine Sicht auf Skyline und Erasmusbrücke, die du von keiner Brücke und keinem Aussichtspunkt hast. Die Boote verbinden über 50 Anlegestellen auf beiden Seiten der Maas, gebucht wird per App. Setz dich nach draußen, auch wenn es windig ist. Drinnen hast du das halbe Erlebnis.
7. Der Euromast
Mit 185 Metern der höchste Aussichtsturm der Niederlande, gebaut 1960. Empfohlen hat ihn uns ein Rotterdamer, den wir in Amsterdam getroffen haben. Unsere Einschätzung fällt gemischter aus: Die Aussicht ist stark, du siehst Hafen, Skyline und bei klarem Wetter bis Den Haag, aber wir fanden ihn deutlich teuer. Vor Ort hätten wir 21€ für die halbe und 28€ für die volle Höhe gezahlt, online waren es rund 6€ weniger pro Person.
Deshalb klar: Kauf das Euromast-Ticket vorab online mit Zeitslot. Und falls du schwindelfrei bist: Vom Turm kannst du dich abseilen.
8. Das Depot Boijmans Van Beuningen
Diesen Punkt haben wir nicht geschafft, und das ärgert uns am meisten. Das Depot ist seit Ende 2021 offen: Eine 39,5 Meter hohe, nach oben geöffnete Schüssel, deren Fassade aus 1.664 Spiegelplatten besteht und den Museumspark ringsum spiegelt. Es ist das erste Kunstdepot der Welt, das vollständig öffentlich zugänglich ist. Statt einer kuratierten Ausstellung siehst du das komplette Lager mit rund 151.000 Objekten samt Restaurierungswerkstätten, oben liegt ein Dachgarten mit Restaurant. Das Hauptmuseum ist noch bis voraussichtlich 2026 saniert, das Depot ist davon nicht betroffen.
9. Der Hafen
Rotterdam hat den größten Hafen Europas, und das ist der Superlativ, den fast jeder kennt und fast niemand sieht. Das Gebiet erstreckt sich über gut 40 Kilometer nach Westen bis an die Nordsee, weit weg von allem, was Besucher ablaufen. Wenn dich das interessiert, ist eine Hafenrundfahrt der einzige sinnvolle Weg. Rund 75 Minuten vorbei an Containerterminals und Werften. Wir haben sie ausgelassen, würden sie mit Kindern aber dem Euromast vorziehen.
10. Kinderdijk
Für die klassischen Windmühlen musst du nicht nach Zaanse Schans bei Amsterdam. Kinderdijk liegt 15 Kilometer östlich, gehört seit 1997 zum UNESCO-Welterbe und ist mit 19 Mühlen aus dem 18. Jahrhundert die größere und ruhigere Alternative. Am schönsten kommst du übers Wasser hin, mit dem Wassershuttle ab Rotterdam. Plane einen halben Tag ein. Das ist der einzige Tagesausflug, den wir wirklich empfehlen würden.
Unsere Geheimtipps abseits der Klassiker
Die zehn Rotterdam Sehenswürdigkeiten oben findest du in jedem Guide. Diese vier Ecken machen aus einem Tag Sightseeing einen Aufenthalt, an den du dich erinnerst.
Delfshaven: Der alte Hafen im Westen gehörte bis 1886 zur Stadt Delft und lag deshalb außerhalb des Zielgebiets von 1940. Du läufst zwischen Grachten, Lagerhäusern und schiefen Backsteinfassaden und siehst plötzlich das Rotterdam, das es sonst nicht mehr gibt. Von hier stachen 1620 die Pilgerväter in See, bevor sie in England auf die Mayflower umstiegen. Mit der Metro bist du in zehn Minuten dort.
Katendrecht und die Fenix Food Factory: Jahrzehntelang das Rotviertel der Hafenarbeiter, heute sitzt in einer alten Hafenhalle ein Markt mit lokalen Produzenten und der Brauerei Kaapse Brouwers. Du sitzt am Wasser mit Blick zurück auf die Skyline, deutlich weniger touristisch als die Markthalle.
Witte de Withstraat: Die Kunst- und Ausgehstraße. Galerien, Streetart, unabhängige Läden, Bars. Wenn du am Abend nicht wissen willst, wo du hingehst, geh hierher und entscheide vor Ort.
Dakpark: Über einem Einkaufszentrum im Westen liegt auf 1.200 Metern einer der größten Dachparks Europas. Blick über den Hafen, und du triffst dort fast nur Rotterdamer.
Rotterdam Tipps: Was du vorher wissen solltest
Nimm das Wassertaxi statt des Umwegs über Land. Sobald du von Nord nach Süd musst, prüf zuerst, ob eine Anlegestelle in der Nähe ist. Das spart dir mehr Zeit als jeder andere Tipp hier.
Kauf Euromast-Tickets online. Rund 6€ Unterschied pro Person, dazu ein Zeitslot ohne Warten.
Geh vormittags in die Markthalle. Zwischen 12 und 15 Uhr am Wochenende ist sie voll. Vormittags hast du Platz, besseres Licht und kürzere Schlangen.
Park am Stadtrand. Die P+R-Plätze kosten einen Bruchteil der Innenstadtparkhäuser, und du bist mit der Metro in einer Viertelstunde am Blaak.
Nimm Debit- und Kreditkarte mit. Die Niederlande sind konsequent bargeldlos, viele Läden nehmen gar kein Bargeld mehr an. Der Haken: Der niederländische Standard ist die Debitkarte, und kleine Läden oder Marktstände akzeptieren oft keine Kreditkarte. Hotels und größere Restaurants dagegen schon. Mit beidem bist du überall abgedeckt, Bargeld brauchst du kaum. Eine extra SIM-Karte übrigens auch nicht, die Niederlande sind EU und dein Tarif gilt mit EU-Roaming ohne Aufpreis weiter.
📖 Siehe auch: Die besten kostenlosen Reisekreditkarten im Vergleich für alle, die häufiger im Ausland zahlen.
Rotterdam oder Amsterdam: Was lohnt sich mehr?
Wir waren in derselben Woche in beiden Städten. Amsterdam ist die Postkarte: Grachten, Giebelhäuser, Museen von Weltrang, dafür voll, teuer und in den zentralen Vierteln sehr auf Besucher ausgerichtet. Rotterdam ist das Gegenteil: Modern, unaufgeregt, weniger überlaufen und spürbar günstiger.
Für einen ersten Besuch in den Niederlanden würden wir trotzdem Amsterdam sagen, weil die Klassiker dort stehen. Für einen zweiten Besuch, für ein Wochenende ohne Gedränge oder wenn dich Architektur interessiert, ist Rotterdam die interessantere Stadt. Entscheiden musst du dich ohnehin nicht: Mit dem Intercity Direct sind es 26 Minuten.
Wie viele Tage brauchst du für Rotterdam?
Die wichtigsten Rotterdam Sehenswürdigkeiten liegen alle im Zentrum, deshalb kommst du hier schnell voran. Ein Tag reicht für die Pflichtstrecke: Markthalle, Kubushäuser, Laurenskerk, mit dem Wassertaxi zum Wilhelminapier und über die Erasmusbrücke zurück. Zwei Tage sind unsere Empfehlung fürs Wochenende, Tag zwei für Delfshaven, Katendrecht, Depot und Euromast. Drei Tage lohnen sich mit einem Tagesausflug: Kinderdijk, Den Haag oder Delft sind alle unter einer halben Stunde entfernt. Länger würden wir für Rotterdam allein nicht einplanen.
Häufige Fragen zu Rotterdam
Lohnt sich Rotterdam als Städtetrip?
Ja, vor allem wenn du schon einmal in Amsterdam warst oder Architektur magst. Rotterdam ist die einzige niederländische Stadt mit einer echten Skyline, deutlich günstiger und spürbar weniger überlaufen. Für ein Wochenende ist sie ideal.
Was muss man in Rotterdam gesehen haben?
Die Markthalle, die Kubushäuser, die Laurenskerk, die Erasmusbrücke und den Wilhelminapier mit dem Hotel New York. Dazu eine Fahrt mit dem Wassertaxi, die für 5€ die beste Perspektive auf die Stadt liefert.
Wie viel kostet der Euromast?
An der Kasse rund 21€ für die halbe und 28€ für die volle Höhe. Online zahlst du etwa 6€ weniger pro Person und bekommst einen festen Zeitslot dazu.
Wo parkt man in Rotterdam am besten?
Auf den P+R-Plätzen am Stadtrand wie Kralingse Zoom oder Slinge. Die kosten wenige Euro pro Tag, mit gültigem ÖPNV-Ticket noch weniger. In der Innenstadt zahlst du je nach Zone 3€ bis 5€ pro Stunde.
Wann ist die beste Reisezeit für Rotterdam?
Mai bis September, am stabilsten im Juni und Juli. Rotterdam ist eine Stadt zum Ablaufen, und das macht bei Regen weniger Spaß. Im Winter funktioniert sie trotzdem, weil Markthalle, Depot und Museen überdacht sind.
