Bangkok Sehenswürdigkeiten: Dein Plan fürs Großstadt-Chaos

Bangkok, die Stadt der 1000 Tempel – und definitiv eine der verrücktesten Städte, in denen wir je waren. Wir waren das erste Mal 2022 in Bangkok und ehrlich gesagt, waren wir komplett überfordert: Die Menschenmassen, das Streetfood, die Gerüche, das ganze Chaos. Nachdem wir über 1,5 Jahre kreuz und quer durch Thailand & weitere Länder in Süd-Ost-Asien gereist sind, haben wir viel Erfahrung gesammelt, wie man asiatische Metropolen richtig bereist. Damit war unser zweiter Besuch eine komplett andere Erfahrung.

Genau das geben wir in diesem Guide an dich weiter: Alle wichtigen Bangkok Sehenswürdigkeiten, dazu unsere gesamten Tipps zu SIM-Karte, Geld abheben, Transport, Streetfood und Sicherheit. Keine Hochglanz-Liste, sondern das, was wir selbst vor Ort gelernt haben.

Thailändische Flagge vor der Skyline von Bangkok

Bangkok auf einen Blick: Die wichtigsten Infos & häufige Fragen

Bevor wir ins Detail gehen, die häufigsten Fragen kompakt beantwortet:

Wie viele Tage sollte ich in Bangkok bleiben?

Plane mindestens 3 Nächte ein, um die Stadt zu erleben. Wenn du Zeit hast, sind 4 Nächte ideal – dann passt z.B. noch ein Tagestrip nach Ayutthaya mit in deine Bangkok Sehenswürdigkeiten.

Brauche ich Bargeld oder geht Kartenzahlung?

Beides. Für Tempel, Streetfood und Märkte brauchst du zwingend Bargeld (Baht). Mit Karte zahlst du nur in schickeren Cafés, Restaurants und den Malls.

Wie hebe ich in Bangkok am günstigsten Geld ab?

Die Automaten verlangen eine feste Gebühr von 220 Baht (ca. 5,50€) pro Abhebung – heb also lieber größere Beträge auf einmal ab. Wir nutzen dafür eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr wie der TF Mastercard Gold* (mehr dazu im Geld-Abschnitt).

Wann ist die beste Reisezeit für Bangkok?

Am angenehmsten ist die Trockenzeit von November bis Februar – dann ist es etwas kühler und weniger schwül. Heiß und feucht ist es das ganze Jahr.

Ist Bangkok sicher?

Ja. Wir haben uns rundum sicher gefühlt.

Was ist das beste Transportmittel?

Für kurze Strecken Grab oder Taxi (günstig und klimatisiert), entlang des Flusses die Fähre (unsere Lieblingsoption), für längere Strecken die Bahn (BTS/MRT, pünktlich und günstig).

Ist Bangkok teuer?

Nein, Bangkok ist grundsätzlich sehr günstig. Streetfood kostet wenige Euro, eine Tuktuk-Fahrt quer durch die Stadt rund 2,60€. Nur einzelne Tempel wie der Grand Palace (10€) reißen etwas aus dem Rahmen. Als Hauptstadt des Landes gibt es aber auch ein großes Angebot an Luxus Hotels, Sterne Restaurants & Co., die dann natürlich nicht ganz ins Low Budget Bild passen.

Anreise nach Bangkok

Angeflogen wird Bangkok über zwei Flughäfen: Den internationalen Hauptflughafen Suvarnabhumi (BKK) und das kleinere Don Mueang (DMK), das vor allem von Billigfliegern wie AirAsia genutzt wird – schau also genau, welcher auf deinem Ticket steht. Für größere Thailand-Rundreisen ist Bangkok außerdem ein perfekter Knotenpunkt: In den Norden (Chiang Mai, Pai) geht es bequem per Nachtbus oder Nachtzug, in den Osten zu Koh Chang und Co. fahren direkte Busse ab dem Ekkamai-Terminal, und in den Süden zu den Inseln fliegst du ab Don Mueang in unter einer Stunde – oder nimmst für Koh Samui sogar die kombinierte Bus-Fähren-Verbindung.

Thailand SIM-Karte: So bist du günstig online

Das Erste, worum du dich nach der Landung kümmern solltest, ist eine SIM-Karte – damit du Maps, die Taxiapp Grab und Übersetzer immer parat hast. Wir konnten bei unseren ersten Besuchen immer eine lokale Sim Karte nutzen. Hier gab es unbefrenztes Datenvolumen für unter 10€/ Monat. Die gabs immer im 7/11 zu kaufen ABER mittlerweile verbieten die meisten Anbieter die Abgabe dieser günstigen Thailand Sim-Karten an Touristen… Denn von Anbietern wie TrueMove gibt es auch die 30-Touristen–Sim mit unbegrenztem Datenvolumen, die kostet aber 1.000 Baht, also rund 26€. Diese kannst du ebenfalls im 7/11 kaufen, sogar direkt im Flughafen.

Seitdem man die Local Sim nicht mehr kaufen kann, nutzen wir in Thailand immer eine eSIM, für uns die bequemste Option: Du aktivierst sie schon vor dem Flug und bist in der Sekunde online, in der du landest. Wir nutzen dafür Saily* – mit dem Code BOARDING bekommst du hier auch nochmal 15% Rabatt. Vom Roaming deines deutschen Anbieters raten wir klar ab, das wird im Ausland einfach unverschämt teuer.

💳 Thailand Geld abheben & Bezahlen in Bangkok: Günstig abheben mit der richtigen Karte

Bezahlt wird in Thailand in Baht, und Bargeld ist Pflicht. In schickeren Cafés und Restaurants kannst du zwar mit Karte zahlen, aber alles, was in Richtung Kultur geht – Tempel, Streetfood, Märkte –, läuft über Cash. Daran führt kein Weg vorbei.

Geld abheben in Thailand ist leider relativ teuer. Alle Automaten verlangen eine feste Gebühr von 220 Baht (ca. 5,50€) – und zwar pro Abhebung, egal wie viel Bargeld du abhebst. Es lohnt sich also, größere Beträge auf einmal abzuheben, damit sich diese Gebühr nicht bei jedem Mal neu draufschlägt.

💳 Achtung, DCC-Falle: Wenn der Automat dich fragt, ob du in Euro oder in der Landeswährung abrechnen willst, wähl IMMER Baht („without conversion“ / ohne Umrechnung). Sonst übernimmt der Automat den Umtausch zu einem deutlich schlechteren Kurs – das kostet dich gerne mal rund 10% obendrauf.

Genauso wichtig wie das „Wie viel“ ist das „Womit“. Wer mit der normalen Hausbank-Karte abhebt und zahlt, verliert bei jeder Transaktion zusätzlich eine Fremdwährungsgebühr von meist 1,75–2 %. Über einen ganzen Thailand-Trip summiert sich das schnell.

Wir heben in Thailand ausschließlich mit der DKB Debitkarte ab – damit zahlen wir keine Fremdwährungs- bzw. Auslandsgebühren und sind seit Jahren super zufrieden. Eine ebenso gute, kostenlose Alternative ist die Trade Republic Karte. Und für Mietwagen oder Hotel-Kautionen solltest du zusätzlich eine echte Kreditkarte dabeihaben, weil Debitkarten dort oft nicht als Sicherheit akzeptiert werden.

💳 Unsere Empfehlung fürs Geldabheben: Die DKB Debitkarte* – gebührenfrei abheben weltweit. Alle Details in unserem DKB-Erfahrungsbericht. Wenn du noch eine vollwertige Kreditkarte suchst, funktioniert auch die TF Mastercard Gold* (zum Review). Welche Karte am besten zu dir passt – und warum wir immer Debit- plus Kreditkarte als Backup kombinieren –, liest du in unserem großen Vergleich: Die besten kostenlosen kostenlosen Reisekreditkarten.

Tipp aus der Praxis: Nimm immer zwei Karten mit, eine als Backup. Falls ein Automat mal zickt oder eine Karte gesperrt wird, stehst du sonst in einer fremden Stadt ohne Bargeld da. Und ganz wichtig für alle Tempel: Pack lange Kleidung ein, die Schultern und Knie bedeckt. Sonst musst du dir vor Ort gegen Gebühr ein Tuch ausleihen.

Moderne Hochhäuser und Stadtbahn im Sukhumvit-Viertel von Bangkok
Wat Arun Tempel in Bangkok mit beeindruckenden Verzierungen, ein kulturelles Highlight im Thailand Guide.

Wo schlafen in Bangkok: Die besten Viertel

Wo dein Hotel liegt, entscheidet in einer so riesigen Stadt mehr, als du denkst. Drei Gegenden haben sich für uns bewährt:

  • Khao San Road: Der Klassiker für Partymenschen und Backpacker. Wir haben hier selbst einmal für einige Tage geschlafen, und ehrlich: Direkt an der Khao San Road musst du schon tief schlafen können, weil es richtig laut ist. Zwei Straßen weiter weg ist es aber schon viel besser – und du bist trotzdem mittendrin. Leider fährt die Straßenbahn nicht bis hierher, das heißt, du bist immer auf Taxis oder Busse angewiesen (bzw. kannst bis zur Fähre laufen)
  • Am Flussufer (Chao Phraya): Unsere Empfehlung, wenn du flexibel sein willst. Von hier steigst du direkt in die Fähren ein und kommst damit eigentlich überall in der Stadt hin, ohne im Verkehr festzustecken.
  • Sukhumvit: Das moderne Bangkok mit schicken Hochhäusern, Malls und guter Bahnanbindung. Hier haben wir bei unserem allerersten Besuch geschlafen, und es bietet sich an, wenn du es etwas komfortabler magst – dafür bist du aber etwas weiter entfernt von vielen der Tempel.

Damit du nicht lange suchen musst, hier ein paar konkrete, gute Bangkok Hotels je Viertel und Preisklasse:

ViertelHotelPreis pro Nacht
Khao San RoadNapPark Hostel @ Khao San*ca. 12€
Khao San RoadRambuttri Village Plaza*ca. 50€
Khao San RoadRiva Surya Bangkok*ca. 130€
FlussuferIbis Bangkok Riverside*ca. 45€
FlussuferAvani+ Riverside Bangkok*ca. 110€
FlussuferSala Rattanakosin (Wat-Arun-Blick)*ca. 140€
SukhumvitAnya Nana at Sukhumvit*ca. 30€
SukhumvitS31 Sukhumvit Hotel*ca. 80€
SukhumvitBangkok Marriott Hotel Sukhumvit*ca. 130€

Preise sind Orientierungswerte und schwanken je nach Saison und Buchungszeitpunkt.

Fortbewegung in Bangkok: Tuktuk, Grab, Bahn & Fähre

Die Stadt ist wirklich unfassbar riesig. Was auf Google Maps aussieht wie einmal um die Ecke, sind in Wahrheit oft 40 Minuten zu Fuß bei drückender Hitze – das mussten wir am Anfang schmerzlich lernen. Umso wichtiger, dass du weißt, wie du gut von A nach B kommst. Zum Glück hast du in Bangkok jede Menge Möglichkeiten.

Das bei Touristen bekannteste Transportmittel ist natürlich das Tuktuk. Damit quer durch die Stadt zu knattern gehört (zumindest einmal) dazu – wir haben für so eine Fahrt rund 100 Baht (ca. 2,60€) gezahlt. Wichtig ist nur: Du musst verhandeln. Am Anfang sind die Preise oft absurd hoch. Sag ruhig, dass dir das zu teuer ist und du dir jemand anderen suchst – meistens gehen sie dann noch mal 10, 20 oder 50 Baht runter. Locals nutzen keine TukTuks, da sie letztlich teurer sind als Grab & Co. und dazu unkomfortabler (laut, keine Klimaanlage).

Tuk-Tuk auf den Straßen von Bangkok

Für den Alltag für den Transport in Bangkok nehmen wir am liebsten Grab oder ein Taxi. Für eine 25-minütige Fahrt zahlst du oft nur etwa 3,50€, und du sitzt klimatisiert im Auto. In einer Stadt, die so wuselig, hektisch und heiß ist wie Bangkok, sind diese 20 Minuten im kühlen Taxi Gold wert, um mal kurz runterzukommen. Die Bahnen (BTS und MRT) sind ebenfalls super: Günstig, sauber und meist auf die Minute pünktlich. Bei den Bussen würden wir uns dagegen nicht drauf verlassen – die kamen bei uns öfter gar nicht oder fuhren nicht nach Plan.

Unsere mit Abstand coolste Transportmethode in Bangkok ist aber das Boot. Mitten durch die Stadt fließt ein riesiger Fluss, an dem viele Highlights wie Wat Arun oder die Icon Siam Mall (gleich mehr dazu) liegen. An den Anlegern ist gut ausgeschildert, welche Fähre wohin fährt. Du gehst einfach hin, sagst, wo du hinwillst, zahlst ein paar Cent – und genießt die Fahrt. Easy, günstig und mit den besten Ausblicken, die du bekommen kannst.

Streetfood & Märkte: Bangkoks größte Stärke

Eine Frage bekommen wir ständig: Wie haltet ihr es mit Streetfood und lokalem Essen, und hattet ihr nie Probleme? Eins steht fest: Bangkok ist DIE Streetfood-Stadt schlechthin. Nirgendwo sonst gibt es so viele Stände. Wir lieben es und essen aktuell zu rund 95 % lokal – es ist einfach super günstig, lecker und authentisch.

Streetfood-Stand in Bangkok

Wegen der Hygiene musst du dir unserer Erfahrung nach kaum Sorgen machen. Wir würden sagen: Schau, wo einige Locals essen und stürz dich aufs Essen. Klassiker wie Pad Thai, Papaya-Salat (Som Tam) und die verschiedenen Currys sind ein Muss, und zum Nachtisch der berühmte Mango Sticky Rice. Uns hat in Thailand bisher fast alles geschmeckt, und in Bangkok hatten wir noch nie eine Lebensmittelvergiftung. Wir sind allerdings sehr vorsichtig mit Fisch & Fleisch, eigentlich vermeiden wir das komplett.

Eine Sache, für die Bangkok außerdem berühmt ist: Michelin-Streetfood. Such bei Google Maps einfach nach „Michelin Streetfood Bangkok“, dann findest du die ausgezeichneten Stände ganz easy. Das ist Streetfood in der Premium-Variante und trotzdem bezahlbar.

Und dann sind da die Märkte – ein absolutes Muss. Hier unterscheidet man zwischen Day-Markets, auf denen es eigentlich alles gibt, was man sucht (gekochtes und frisches Essen, Klamotten, Krimskrams), und den Night-Markets. Davon gibt es in Bangkok ein paar richtig coole. Der Chatuchak Weekend Market ist riesig, und auch der Airplane Nightmarket lohnt sich – beide liegen etwas außerhalb, sind aber gut mit dem Grab erreichbar. Die Preise dort sind etwas höher, aber so viele verschiedene Dinge auf einmal probieren zu können, ist die Erfahrung wert. Nur ein Tipp: Für die Fisch- und Fleischabteilungen solltest du einen etwas stärkeren Magen mitbringen.

Bangkok Sehenswürdigkeiten: Unsere Highlights

Jetzt zum Kern – den Sehenswürdigkeiten, für die du eigentlich herkommst. Bangkok ist als Stadt der 1000 Tempel bekannt, und das ist wörtlich gemeint: Wenn du auf Google Maps nach Tempeln suchst, sind überall kleine und große versteckt. Hier sind die Highlights, die du auf keinen Fall verpassen solltest.

Golden Mount (Wat Saket) – unser Lieblingsspot

Unsere absolute Herzensempfehlung. Der Golden Mount ist auf einem künstlichen Berg gebaut, und du läufst 344 Stufen nach oben – wirst aber mit einer wunderschönen Aussicht über die ganze Stadt belohnt. Auf dem Weg nach oben gibt es Wasserspiele, überall stehen Gongs und es läuft leise Musik. Für uns war das ein richtig magisches Erlebnis und gleichzeitig der beste Spot für den Sonnenuntergang in ganz Bangkok. Denk bei allen Tempeln in Thailand an Tempelkleidung, die Schultern und Knie bedecken, sonst musst du dir einen Sarong (Tuch) ausleihen oder kaufen.

Wat Arun – der Tempel der Morgenröte

Beautiful sunset view of Wat Arun temple silhouetted against a colorful sky in Bangkok, Thailand.

Direkt am Fluss gelegen und einer der fotogensten Tempel der Stadt. Am besten kombinierst du den Besuch mit einer Fährfahrt über den Chao Phraya – so siehst du Wat Arun schon vom Wasser aus in seiner ganzen Pracht.

Wat Pho – der liegende Buddha

Einer der ältesten und größten Tempel Bangkoks, berühmt für seine gewaltige Statue des liegenden Buddha (45 Meter lang, komplett mit Blattgold überzogen). Wat Pho liegt nur einen kurzen Spaziergang vom Grand Palace entfernt, also lassen sich beide gut zusammen besuchen.

Grand Palace & Wat Phra Kaeo

Der Grand Palace mit dem Tempel des Smaragd-Buddha ist Bangkoks bekannteste Sehenswürdigkeit. Mit 13€ Eintritt finden wir ihn ehrlich gesagt etwas zu teuer für thailändische Verhältnisse – wir selbst waren nicht im Grand Palace und haben von anderen Reisenden angesichts des Preises auch gemischte Meinungen gehört. Daher wahrscheinlich nicht unbedingt ein absolutes Must Do.

Wat Suthat – der ruhige Geheimtipp

Etwas weniger berühmt als die großen Namen, dafür ruhiger und mit nur rund 2,60€ Eintritt auch wirklich günstig. Der Tempel sieht unfassbar prunkvoll aus und ist ein schöner Kontrast zum Trubel am Grand Palace.

Chinatown (Yaowarat)

Chinatown in Bangkok

Genau das, was uns als Erstes in den Kopf kommt, wenn wir an Bangkok denken: Enge Gassen, Streetfood, haufenweise Souvenirs und überall Lichter. Super interessant zu sehen. Unser Tipp: Komm früh morgens, dann ist es noch nicht so heiß und du überstehst den Markt deutlich besser.

Lumpini Park

Einer der großen Stadtparks und perfekt, um dem Trubel mal zu entkommen und ein bisschen durchzuatmen. Vom Lumpini Park führt sogar ein Weg in einen benachbarten Park – unterwegs läufst du über eine Brücke mit toller Skyline-Aussicht und an alten, traditionellen Gebäuden vorbei. Wenn du etwas mehr Zeit hast, lohnt sich dieser halbstündige Spaziergang richtig.

Icon Siam – die Mall mit Gratis-Aussicht

Bangkoks Shopping-Malls sind ein Erlebnis für sich, aber die Icon Siam Mall ist die absolute Kirsche unter allen Malls: Riesig, mit einem eigenen Indoor-Markt im Erdgeschoss, der wie eine kleine Stadt wirkt. Ganz oben gibt es eine gratis Aussichtsplattform am Starbucks mit grandiosem Blick über den Fluss – und das kostet keinen einzigen Baht.

Tagestrip nach Ayutthaya

Wenn du die genannten 4 Nächte hast, ist ein Tagesausflug ins nahe Ayutthaya unsere klare Empfehlung. Die alte Königsstadt und heutige UNESCO-Welterbestätte liegt rund eine Stunde nördlich von Bangkok und steckt voller imposanter Tempelruinen – der berühmte Buddha-Kopf, der von Baumwurzeln umschlossen ist, steht hier. Am entspanntesten geht das mit einer geführten Tour, die Transport und die wichtigsten Tempel bündelt:

🛕 Tipp: Diese Ayutthaya-Tagestour ab Bangkok* kombiniert die wichtigsten Tempelruinen mit einem Besuch auf einem Floating Market – ein voller Tag, ohne dass du dich um Transport und Organisation kümmern musst.

Kanalfahrten durch die Klongs

Wenn noch Zeit bleibt, mach eine Kanalfahrt durch die kleinen Klongs (Seitenarme) abseits des Hauptflusses. Sie kosten nur wenige Cent und sind ein richtig cooles, lokales Erlebnis, bei dem du das Leben am Wasser hautnah mitbekommst.

Fazit: Lohnt sich Bangkok?

Bangkok ist einfach eine unfassbar verrückte Stadt – egal ob Shopping, Essen oder Feiern, alles hier ist intensiv. Es ist immer laut und wuselig, und genau das macht den Reiz aus. Beim ersten Mal hat uns das überfordert (vielleicht waren wir etwas Planlos haha), beim zweiten Mal haben wir es geliebt. Wir würden dir empfehlen, mindestens 2–3 Nächte zu bleiben, und wenn du die Zeit hast, gern 4 – dann ist auch noch Platz für einen Tagestrip nach Ayutthaya.

In Sachen Sicherheit kannst du entspannt sein: Wir haben uns rundum wohlgefühlt, das Einzige, was nerven kann, sind die vielen Leute, die dich ansprechen.

Bangkok ist außerdem das perfekte Tor zum Rest des Landes. Wenn du danach weiterziehst, findest du in unserem Thailand Backpacking Guide und unserer Anleitung zur Thailand Rundreise alles für die weitere Route.

Und der wichtigste Spar-Tipp zum Schluss: Häng dir vor der Reise eine kostenlose Karte ohne Fremdwährungsgebühr zu, dann zahlst du fürs Geldabheben und Bezahlen keinen Cent extra. Welche das ist, liest du in unserem Reisekreditkarte-Vergleich.

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