Dominikanische Republik Währung? Das ist der Dominikanische Peso (DOP, Symbol RD$). Der Kurs schwankt, deine Währungs-App zeigt dir den Wert vor der Reise. US-Dollar nehmen vor allem Resorts rund um Punta Cana an, im Alltag zahlst du in Pesos oder mit Karte. Teuer wird es erst am Geldautomaten, denn fast jeder verlangt eine feste Gebühr von meist 300 Pesos pro Abhebung, bei typischen Beträgen sind das 4–6%.
Wir, Clara und Jonathan, waren im Frühjahr 2026 acht Wochen und rund 3.700 Kilometer mit dem Mietwagen im Land unterwegs und haben dabei verschiedenste Automaten getestet. Hier zeigen wir dir, warum du Pesos erst vor Ort bekommst, an welchem Automaten wir gratis abgehoben haben, warum du große Beträge ziehen solltest und welche Karte dir die Gebühren deiner Bank spart.
💡 Dominikanische Republik Währung & Geld: Die Schnell-Antworten
- Währung: Dominikanischer Peso (DOP), der Kurs schwankt (Währungs-App prüfen)
- Dollar oder Euro? Im Alltag Pesos, kleine Euro-Scheine tauschst du vor Ort gut.
- Pesos vorab besorgen? Geht nicht, die Ein- und Ausfuhr ist verboten.
- Automatengebühr: Meist 300 Pesos (rund 4,50€), also lieber große Beträge abheben.
- Kostenlos abheben: Bei uns nur an der Scotiabank (Frühjahr 2026).
- Bargeld pro Woche: Zu zweit rund 15.000–23.000 Pesos auf dem Roadtrip (Richtwert).
- Umrechnung am Automaten: Immer ablehnen.
- Unsere Karten: TF Mastercard Gold* zum Zahlen und Abheben, DKB Visa Debit* (unser Hauptkonto) als zweite Karte.
Dominikanische Republik Währung: Peso, Kurs und Scheine
Die offizielle Währung ist der Dominikanische Peso (DOP), unterteilt in 100 Centavos. Auf Preisschildern steht RD$ oder nur $, gemeint sind trotzdem Pesos. Ein Kaffee für „$150“ kostet also 150 Pesos. Gängige Scheine gibt es zu 50 bis 2.000 Pesos, Münzen zu 1, 5, 10 und 25 Pesos.
Der Kurs schwankt, deine Währungs- oder Bank-App zeigt dir den Wert kurz vor der Reise. Im Alltag reicht die Faustregel „100 Pesos sind etwa 1,50€“.
Kannst du Pesos schon in Deutschland tauschen?
Nein. Wenn du Pesos schon zu Hause besorgen willst, stößt du auf ein Verbot, denn die Landeswährung darfst du weder ein- noch ausführen. Außerhalb des Landes tauscht sie dir praktisch niemand. Euro und US-Dollar darfst du unbegrenzt mitbringen, ab einem Gegenwert von 10.000 US-Dollar gibst du das Bargeld im E-Ticket an. Zurücktauschen kannst du später höchstens 30% des getauschten Betrags, und nur mit Umtauschbeleg. Hol dir Pesos deshalb lieber in Etappen.
Peso, Dollar oder Euro: Womit zahlst du am besten?
Im Alltag mit Pesos. Der US-Dollar gilt in Resorts und bei Ausflügen rund um Punta Cana als inoffizielle Zweitwährung, oft aber zu einem schlechten Kurs. Mit Euro zahlst du in Läden in der Regel nicht, du tauschst sie aber problemlos in Banken und Wechselstuben. Extra Dollar zu kaufen lohnt sich deshalb nicht, weil du sonst zweimal tauschst und zweimal einen Aufschlag zahlst.
Bargeld oder Karte? So bezahlst du in der Dominikanischen Republik
Uns hat überrascht, wie oft wir mit Karte zahlen konnten. In Ketten, größeren Restaurants, Hotels und Beachclubs war das kein Problem. Im Colmado an der Ecke, am Straßenstand, im Taxi, an der Mautstation und bei Tourenanbietern am Hafen zahlst du dagegen fast immer bar. Je lokaler du reist, desto mehr Bargeld brauchst du.
Manche Läden verlangen für Kartenzahlung einen Aufschlag (recargo), frag also vorher nach. Im Restaurant kommen zu den Preisen der Speisekarte oft 18% ITBIS (Mehrwertsteuer) und 10% Propina legal (Servicegebühr) dazu, zusammen 28%.
Uber funktioniert in Santo Domingo und Santiago gut und günstig, in Punta Cana nur eingeschränkt, in Samaná und Las Terrenas praktisch gar nicht. Dort fährst du Taxi oder Motoconcho und zahlst bar. Für Uber und Navigation nutzen wir die eSIM von Saily*, mit dem Code BOARDING sparst du 15%.
Dominikanische Republik-eSIM mit 15% Rabatt
15% Rabatt mit dem Code BOARDING: Gib ihn an der Kasse in der Saily-App ein, der Rabatt wird direkt von deiner Zahlung abgezogen.


Geld abheben in der Dominikanischen Republik: Schritt für Schritt am Automaten
Automaten findest du in Städten und Touristenorten reichlich, meist rund um die Uhr. Sie geben nur Pesos aus und nehmen Visa und Mastercard, American Express nur teilweise. So gehst du vor:
- Filiale oder Mall wählen: Das Auswärtige Amt rät, an geschützten Orten wie belebten Einkaufszentren abzuheben und dich dabei nicht beobachten zu lassen. Freistehende Automaten an der Straße meidest du besser.
- Großen Betrag wählen: Die Gebühr ist fix, heb also lieber einmal 10.000 bis 20.000 Pesos ab als dreimal 5.000.
- Umrechnung ablehnen: Bietet dir der Automat die Abrechnung in Euro an, wähl „Decline“, „Sin conversión“ oder „Charge in DOP“.
- Gebühren-Screen lesen: Die Scotiabank nennt dort eine Spanne von 0 bis 300 Pesos für ausländische Kunden, bei uns fiel im Frühjahr 2026 nichts an. Lies den Screen deshalb vor dem Bestätigen immer und brich ab, wenn die Gebühr zu hoch ist. Der Zusatz „comisión de tu entidad“ meint die Gebühr deiner eigenen Bank, die dir eine Reisekreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr spart.
- Karte sofort entnehmen: Bei Banco Popular wurden ausländische Karten schon eingezogen und einbehalten. Speicher dir die Sperr-Hotline deiner Bank im Handy.


Gebühren & Limits: An diesen Automaten hebst du günstig ab
Fast alle Banken verlangen von ausländischen Karten eine feste Gebühr, meist 300 Pesos pro Abhebung (rund 4,50€). Bei vielen Automaten kommt außerdem eine prozentuale Gebühr von 2 bis 4,5 % dazu. Bei unseren Tests im Frühjahr 2026 lagen die meisten Automaten umgerechnet bei 4–6 %. In Las Terrenas haben wir viele Automaten anfangs ausprobiert. Oft wurden Gebühren von bis zu 4,5 % berechnet, das fanden wir echt frech. Kostenlos hat es bei uns nur an der Scotiabank geklappt, andere Reisende haben dort aber 150 bis 300 Pesos gezahlt.
| Bank | Feste Gebühr für ausländische Karten | Limit pro Abhebung | Unsere Einschätzung |
|---|---|---|---|
| Scotiabank | Laut Screen 0–300 Pesos für ausländische Kunden, bei uns fiel im Frühjahr 2026 nichts an, andere Reisende haben 150–300 Pesos gezahlt | Bis 20.000 Pesos | Erste Wahl, vor dem Bestätigen immer den Screen lesen und eine Filiale nahe dem ersten Hotel suchen |
| Banco Popular | Meist 300 Pesos | Je nach Automat, meist um 10.000 Pesos | Klappt mit ausländischen Karten in der Regel, Karte sofort entnehmen |
| BHD León | Bis 300 Pesos | Rund 10.000 Pesos | Brauchbar, Ausfälle mit ausländischen Karten kommen vor |
| Banreservas | 300 Pesos | Teils nur 2.000 Pesos (z. B. am Flughafen Santo Domingo) | Nur als Notlösung, Abbrüche kommen vor |
| Freistehende Automaten, Geräte in Läden | Unterschiedlich, auf dem Screen prüfen | Unterschiedlich | Meiden, lieber in Filiale oder Mall abheben |
Die feste Gebühr macht kleine Abhebungen teuer: 300 Pesos sind bei 5.000 Pesos (rund 74€) satte 6 %, bei 10.000 Pesos 3 % und bei 20.000 Pesos 1,5 %. Bei vielen Automaten kommt die prozentuale Gebühr von 2 bis 4,5 % noch dazu, die wir mit ausländischen Karten gezahlt haben. Heb deshalb lieber einmal einen größeren Betrag ab. Die Gebühr kassiert der Automatenbetreiber vor Ort, sie fällt mit jeder Karte an.
Pro Abhebung geben die meisten Automaten bis zu 10.000 Pesos aus, manche nur 2.000, die Scotiabank bis 20.000. Bei der Sparkasse kannst du meist höchstens den Gegenwert von 1.000 US-Dollar pro 24 Stunden abheben, prüf zusätzlich das Tageslimit deiner eigenen Karte.
Die DCC-Falle: Immer in Pesos abrechnen
Viele Automaten bieten an, direkt in Euro abzurechnen, angeblich zum garantierten Kurs. Darin steckt ein versteckter Aufschlag. Ein US-Reisender verlor so bei Banco Popular auf 10.000 Pesos knapp 15$, rund 9% des Betrags. Lehn diese dynamische Währungsumrechnung (DCC) deshalb immer ab, am Automaten genauso wie am Kartenterminal im Restaurant.
📖 Siehe auch: Geld abheben im Ausland: So vermeidest du die Gebühren-Fallen
Die beste Karte fürs Geldabheben in der Dominikanischen Republik
Neben der Automatengebühr kassiert oft auch deine eigene Bank. Viele Hausbanken berechnen dir außerhalb der Eurozone 1–3% auf jede Zahlung und Abhebung. Eine kostenlose Reisekreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr beantragst du in zehn Minuten, danach liegt sie bis zur nächsten Fernreise in der Schublade.
Wir zahlen mit der TF Mastercard Gold*: Keine Fremdwährungsgebühr, du bekommst also den echten Wechselkurs ganz ohne Aufschlag. Wir würden dir aber gerade bei Fernreisen empfehlen, immer mindestens zwei, besser sogar drei Karten dabei zu haben (die besten findest du in unserem Vergleich zur kostenlosen Reisekreditkarte), falls eine mal gesperrt wird oder du sie verlierst.

Drei dieser Karten nutzen wir selbst. Die DKB ist unser Hauptkonto zu Hause, auf Fernreisen zahlen wir vor allem mit der TF Mastercard Gold, die awa7 haben wir als Reserve dabei.
| DKB Visa Debit | Trade Republic | Awa7 Visa | TF Mastercard Gold | Wise | |
|---|---|---|---|---|---|
| Monats- / Jahresgebühr | 0€ (bei Aktivstatus ≥700€ Eingang) | 0€ | 0€ | 0€ | 0€ (je nach Nutzung Premiumoptionen ab <10€/Monat) |
| Abhebungsgebühr Ausland | Kostenlos bei Aktivstatus, sonst 2,20% | Kostenlos ab 100€ Abhebung, sonst 1€ | Weltweit kostenlos | Kostenlos, Zinsen ab Tag 1, wenn nicht ausgeglichen | 2 Gratis-Abhebungen/Monat (sonst ca. 1,75%) |
| Zahlung in Fremdwährung | 0% (Aktivstatus), sonst 2,20% | 0% | 0% | 0% | Echter Wechselkurs + kleine Gebühr (~0,4%) |
| Kartentyp | VISA Debit | VISA Debit | VISA Credit | Mastercard Credit | Mastercard Debit / virtuelle Karte |
| Partnerkarte | Ja (inklusive) | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Abhebungs-Minimum | 50€ | 100€ | 50€ | 50€ | Kein festes Minimum |
| Zusatzleistungen | Notfallkarte, Top App | 1% Cashback auf Karten-Zahlungen | Nachhaltige Waldschutz-Initiative | Reise-Versicherungen bei 51% Buchung über die Karte | Multi-Währungs-IBAN, virtuelle Karten, ideal fürs Ausland |
| Für wen geeignet | Perfektes Hauptkonto & Allrounder | Gutes Hauptkonto, perfekt bei TR-Depot | Allrounder-Kreditkarte mit Nachhaltigkeit | Wenn du keine eigenen Reiseversicherungen hast | Bei längeren Reisen/Work & Travel |
| Zum DKB Konto & Debitkarte* | Zu Trade Republic* | Zur Awa7 Kreditkarte* | Zur TF Kreditkarte* | Zum Wise Währungs-Konto* |
Unsere Einordnung: Für die Dominikanische Republik ist die TF Mastercard Gold* unsere erste Wahl, weil sie als echte Kreditkarte die Mietwagen-Kaution mitmacht und Reiseversicherungen enthält. Heb mit ihr nur ab, wenn du zeitnah ausgleichst, sonst fallen ab Tag 1 Zinsen an. Die awa7 Visa* ist die zweite echte Kreditkarte, DKB* und Trade Republic* sind kostenlose Allrounder mit Girokonto. Mehr dazu in unseren Erfahrungen mit der TF Mastercard Gold.
TF Bank Mastercard Gold
0,00€ Jahresgebühr
Perfekt als
– Reisekreditkarte weltweit
– Kreditkarte zusätzlich zur Hausbank
– Paket mit Versicherungen
DKB Debitkarte
✔ Kostenloses Girokonto
✔ Kostenlos Geld abheben (ab 50€)
✔ Weltweit Gebührenfrei zahlen
✔ Sehr gute App & Wunschpin Vergabe
*Aktivstatus: Mind. 700€ Geldeingang/ Monat oder < 28 Jahre
0,00€ Jahresgebühr
Perfekt als
– Konto in DE/ AT
– Basis Reisekonto
– Partnerkonto
Trade Republic Visa Debitkarte
0,00€ Jahresgebühr
Perfekt als
– Girokonto + Depot
– Basis Reisekonto
– Cashback Karte für Sparbüchse (wie wir)
Awa7 Visa Kreditkarte
0,00€ Jahresgebühr
Perfekt als
– Reisekreditkarte weltweit
– Kreditkarte zusätzlich zur Hausbank
– Karte mit ökologischem Hintergedanken
EC-Karte oder Girocard in der Dominikanischen Republik? Lieber nicht
Auf deine Girocard allein verlässt du dich hier besser nicht. Mit Maestro-Logo klappt sie vielleicht an einzelnen Automaten, aber Mastercard gibt Maestro seit 2023 nicht mehr neu aus, und V-Pay funktioniert nur in Europa. Nimm deshalb mindestens eine Visa- oder Mastercard mit, besser zwei.
Für Mietwagen & Kaution: Eine echte Kreditkarte
Ein Mietwagen kostet je nach Saison 30–60€ am Tag (wir haben dank Langzeitmiete 40€ gezahlt), am besten nimmst du einen SUV. Bei der Übergabe blockt der Vermieter eine Kaution auf deiner Karte. Dafür brauchst du eine echte Kreditkarte wie die TF Mastercard Gold* oder die awa7 Visa*, mit reinen Debitkarten gibt es dabei oft Probleme.
📖 Siehe auch: Kreditkarte mit Reiseversicherung: Die besten Karten im Vergleich
Euro mitnehmen und wechseln: Wann sich das lohnt
Ob Wechseln günstiger ist als der Automat, verrät dir die Kurstafel. Vergleich den Ankaufskurs der Wechselstube mit dem Kurs in deiner Währungs-App. Verlierst du beim Wechseln rund 4%, ist das ungefähr so viel wie die 300-Pesos-Gebühr bei einer Abhebung von 7.500 Pesos. Liegt der Abschlag darunter, ist Wechseln günstiger. Gegen eine große Abhebung von 20.000 Pesos (1,5% Gebühr) gewinnt die Wechselstube erst bei einem Abschlag unter rund 1,5%.
Selbst unsere Airbnb-Gastgeber, die seit fünf Jahren im Land leben, lassen sich regelmäßig Euro-Bargeld aus Deutschland mitbringen. Wechselstuben gibt es in allen touristischen Regionen, achte dort auf gute Google-Bewertungen. Tausch nur in Banken, Hotels oder lizenzierten Wechselstuben, auf der Straße riskierst du Betrug und Falschgeld.
Wenn du Bargeld zum Wechseln einpackst, nimm Euro in 20er- und 50er-Scheinen mit, denn 200er und 500er lehnen Banken teils ab. Als Start-Bargeld für einen Roadtrip zu zweit reichen 150–200€. Etwa 50€ davon brauchst du gleich nach der Landung für die Maut, der Rest deckt die ersten zwei bis drei Tage, bis du eine Scotiabank gefunden hast.

Mietwagen & abgelegene Regionen: Nimm einen Bargeld-Puffer mit
Mit Mietwagen brauchst du ab der ersten Minute Bargeld, denn die Hauptachsen kosten abschnittsweise Maut, meist 100 Pesos (rund 1,50€), teils bis 200 Pesos, und an den meisten Stationen zahlst du bar. Schon zwischen dem Flughafen Punta Cana und Bayahibe liegen zwei bis drei Mautstellen, bis zur Bahía de las Águilas sind es rund zehn Stationen und 1.400 Pesos. Tausch deshalb direkt nach der Landung etwa 50€ oder heb an einer Scotiabank ab, notfalls auch mit Gebühr.
Abseits der Touristenzentren werden Automaten selten. Las Galeras ist im Grunde eine lange Straße mit ein paar Hotels, und an der Bahía de las Águilas, wo wir zwei Nächte im Glamping-Camp am Strand geschlafen haben, ist es noch einsamer. Besorg dir dein Bargeld vorher. Die 3-Playas-Tour in Las Galeras haben wir spontan morgens am Hafen gebucht und so die Agenturgebühr gespart. Drei Strände kosteten 1.500 Pesos, vier 2.000, natürlich bar.
Nach einer Mautstation im Norden hat uns ein Soldat an einer Kontrolle um ein „regalito“ gebeten. Wir haben ihm 600 Pesos (rund 9€) gegeben und uns hinterher geärgert. Die Dominikanische Republik ist bisher das einzige Land, in dem wir je Schmiergeld gezahlt haben. Zeig in so einer Situation nie dein ganzes Bargeld, halte nur ca. 300–500 Pesos in kleinen Scheinen griffbereit, nicht viel auf einmal, und versteck den Rest.


Wie viel Bargeld brauchst du in der Dominikanischen Republik?
Das hängt vom Reisestil ab. Als Richtwert, abgeleitet aus unseren notierten Preisen, rechnen wir zu zweit so:
- Roadtrip: 2.000–3.000 Pesos am Tag (rund 30–45€). Zwei einfache Mahlzeiten zu zweit im Comedor kosten rund 2.000 Pesos, an Fahrtagen kommen 200–600 Pesos Maut dazu, ohne Auto eine Taxifahrt (5 Kilometer rund 700 Pesos). Für eine Woche mit einer Bootstour sind das rund 15.000–23.000 Pesos (230–340€).
- All-inclusive: Rund 1.000 Pesos am Tag (rund 15€) für eine Taxifahrt und Trinkgeld, für eine Woche mit einer Bootstour also rund 9.000 Pesos (gut 130€).
Die Roadtrip-Woche deckst du mit zwei Abhebungen à 10.000 Pesos oder einer à 20.000 Pesos plus Euro-Reserve, die Automatengebühr bleibt so bei 1,5–3%. Insgesamt haben wir zu zweit rund 90€ am Tag ausgegeben, inklusive Apartments oder Hotelzimmer mit Klimaanlage. Diese Preise haben wir uns notiert:
- Comedor (einfaches Lokal): 350–650 Pesos, ein Teller Reis mit Fleisch oder Fisch meist um 500 Pesos
- Internationales Restaurant: 800–1.600 Pesos pro Gericht
- Zwei Kaffee im Beachclub in Las Terrenas: Rund 4€
- Taxi: Ab 200 Pesos plus etwa 100 Pesos pro Kilometer, Festpreise an Taxiständen sind oft maßlos überteuert
- Bus Santo Domingo nach Samaná: Rund 500 Pesos


Trinkgeld in der Dominikanischen Republik
Die Propina legal von 10% steht meist schon auf der Restaurantrechnung. Für guten Service gibst du zusätzlich 5–10% bar, im Comedor rundest du auf oder lässt 20–50 Pesos liegen. Gib Trinkgeld in Pesos, denn Euro oder Dollar kann das Personal nur mit Verlust tauschen. Vorsicht auch bei der Geschenke-Masche am Strand, bei der dir erst jemand ungefragt ein Armband umbindet und danach lautstark „Trinkgeld“ verlangt.
So buchst du die günstigsten Unterkünfte in der Dominikanischen Republik
In Punta Cana kosten Resorts oft 250€ und mehr pro Nacht, in Bayahibe, unserer Basis für fünf Nächte, ist das Preisniveau deutlich niedriger. Airbnb-Apartments bekommst du oft ab 50€, ein normales 3-Sterne-Hotel kostet in der Hochsaison bis zu 100€. Hotels suchen wir meist auf dieser Buchungsplattform*, Apartments mit Küche und mehr Platz zusätzlich auf Airbnb.
Unsere Praxis-Tipps aus der Dominikanischen Republik
- Scotiabank vorab auf Google Maps suchen: Am besten nahe deinem ersten Hotel, denn es gibt sie nicht in jedem Ort.
- E-Ticket nur auf der offiziellen Seite ausfüllen: Das Formular ist kostenlos, Fake-Seiten verlangen dafür 20–50 US-Dollar.
- Strandliegen vorher klären: In Beachclubs kosten sie oft extra oder sind an einen Mindestverzehr geknüpft. Im Onno’s in Las Terrenas haben wir weder Eintritt noch Mindestverzehr gezahlt.
- Bargeld aufteilen: Portemonnaie, Geldgürtel, Safe. Teuren Schmuck lässt du zu Hause, die Sicherheit haben wir aber insgesamt besser erlebt als ihren Ruf.
Fazit: Dominikanische Republik Währung, Karte und Automat
Unterm Strich ist das Bezahlen in der Dominikanischen Republik unkompliziert, denn du zahlst in Pesos, Dollar brauchst du nicht extra, und kleine Euro-Scheine sind die beste Reserve. Such dir eine Scotiabank, heb große Beträge ab, lehn jede Umrechnung ab und zahl mit der TF Mastercard Gold* überall dort, wo kein Aufschlag kommt. Weitere Karten findest du in unserem Vergleich der kostenlosen Reisekreditkarten.
📖 Siehe auch: Geld abheben in Mexiko: Mach nicht diese 2 Fehler am Automaten
Wir haben alle unsere Standorte, Empfehlungen, Hotels, Restaurants und Geheimtipps aus der Dominikanischen Republik in einem Reise-Guide und einer interaktiven Karte zusammengefasst. So sparst du dir die Recherche und hast alles direkt auf dem Handy.
Zum Reise-Guide Dominikanische RepublikHäufige Fragen: Dominikanische Republik Währung & Geld abheben
Welche Währung hat die Dominikanische Republik?
Den Dominikanischen Peso (DOP, Symbol RD$), unterteilt in 100 Centavos.
Dominikanische Republik Währung: Wie ist der Wechselkurs zum Euro?
Der Kurs schwankt, deine Währungs-App zeigt dir den Wert vor der Reise. Als Faustregel sind 100 Pesos etwa 1,50€.
Dominikanische Republik Währung in Punta Cana: Peso oder Dollar?
Auch dort gilt der Peso. Resorts nehmen oft US-Dollar, meist zu einem schlechten Kurs, zahl deshalb lieber in Pesos oder mit Karte.
Kann ich Pesos schon in Deutschland tauschen?
Nein, die Ein- und Ausfuhr von Pesos ist verboten, und außerhalb des Landes bekommst du sie praktisch nicht. Nimm Euro in kleinen Scheinen mit und tausch sie vor Ort.
Wie viel Bargeld brauche ich für eine Woche in der Dominikanischen Republik?
Als Richtwert zu zweit auf einem Roadtrip rund 15.000–23.000 Pesos (230–340€) inklusive einer Bootstour, im All-inclusive-Resort rund 9.000 Pesos (gut 130€) für Trinkgeld, Taxis und einen Ausflug.
Welche Bank ist kostenlos zum Geld abheben in der Dominikanischen Republik?
Bei uns war das im Frühjahr 2026 nur die Scotiabank. Ihr Gebühren-Screen nennt aber 0 bis 300 Pesos für ausländische Kunden, lies ihn also vor dem Bestätigen.
Funktioniert meine EC-Karte in der Dominikanischen Republik?
Nur mit Maestro-Logo und auch dann unzuverlässig. Nimm mindestens eine Visa- oder Mastercard mit.

