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Gran Canaria Süden oder Norden: Wo du im Winter wirklich wohnen solltest

Bei der Frage Gran Canaria Süden oder Norden gewinnt im Winter der Süden, wenn du vor allem Strand und Sonne willst. Für Stadtleben und Surfen passt Las Palmas im Norden besser, für Ruhe und Steinpools der Nordwesten rund um Agaete. Wir haben einen ganzen Monat auf der Insel verbracht und im selben Zeitraum 25 Grad im Süden und 20 Grad mit Wolken im Norden erlebt.

Du hast Flug oder Reisezeit schon im Kopf und willst jetzt wissen, in welcher Ecke du dein Hotel buchst? Hier findest du das Wetter mit Zahlen, eine Hotel-Tabelle mit Preisen, die Antwort auf die Mietwagen-Frage und unsere ungeschönte Wertung von Süden, Norden und Westküste.

Clara und Jonathan in den Dünen von Maspalomas im Süden von Gran Canaria

Gran Canaria Süden oder Norden: Unsere Antwort nach einem Monat vor Ort

Zuerst die Kurzfassung, damit du nicht scrollen musst. Wir ordnen die Insel so ein: Der Süden ist die Strandregion, der Norden mit Las Palmas die Stadt, der Nordwesten mit Agaete das Dorf-und-Natur-Revier, der Westen ein Ausflugsziel. Puerto de Mogán liegt im Südwesten und gehört zum Süden.

📍 Gran Canaria auf einen Blick

  • ☀️ Süden (Maspalomas, Meloneras, Playa del Inglés): Strand im Winter, die meisten Sonnenstunden, Resort-Atmosphäre
  • 🏙️ Norden (Las Palmas): Stadtstrand, Altstadt Vegueta, Tapas, Surfen, im Winter wolkiger
  • 🌊 Nordwesten (Agaete, Puerto de las Nieves): Steinpools, Sonnenuntergang, Ruhe, mit Mietwagen
  • ⛰️ Westen (La Aldea, Mirador del Balcón): Küstenstraße GC-200, Tagesausflug statt Basis

Unsere Hotel-Faustregel in drei Sätzen: Für entspannte Naturtrips und mildere Temperaturen wohnst du im Norden. Für Strandurlaub im Winter ist der Süden klar die bessere Wahl. Für Städtereise-Vibe und Surfen ist Las Palmas dein Ort. Je näher du am deutschen Winter bist, desto eher würden wir zum Süden greifen, damit es nicht zu wolkig und zu mild wird.

Praktisch zu wissen: Gran Canaria gehört zur EU, deine deutsche SIM funktioniert dank EU-Roaming wie zu Hause.

Wetter im Süden und Norden von Gran Canaria

Bei Gran Canaria Süden oder Norden entscheidet das Wetter am meisten. Den Unterschied haben wir selbst erlebt. Das Ergebnis: Im Norden ist es oft bewölkt, nach unserer Erfahrung 3 bis 4 Grad kühler und regnerischer, im Süden bleibt es konstant warm und sonnig. Im Alltag haben sich die 3 bis 4 Grad bei uns klar bemerkbar gemacht.

Der Grund ist die Geografie. Im Zentrum der Insel stehen hohe Berge, an denen sich die Passatwolken stauen. Der Norden bekommt dadurch häufiger Nebel und Regen, der Süden liegt im Windschatten und hat die meisten Sonnenstunden der Insel.

  • Im Winter: Wo es im Norden oft bewölkt bei 20 Grad war, hatten wir im Süden 25 Grad und strahlende Sonne.
  • Im Norden unterwegs: Wir sind mehrfach nachmittags weitergefahren, weil es uns zu kalt und düster wurde.
  • Schwankungen: In der ersten Woche hatten wir 28 bis 30 Grad, danach nur noch um 24 Grad. Im November lagen die Tageswerte meist bei 23 bis 26 Grad.
  • Meerwasser: Praktisch gleich warm in Nord und Süd, von Dezember bis März etwa 19 bis 20 Grad. Das Wasser ist also kein Argument für eine Seite.

Für den Strandurlaub im Winter reicht diese Rechnung: Im Dezember oder Januar liegst du im Süden verlässlich in der Sonne und sparst dir die Wolkenlotterie. Nutzt du die Insel eher zum Wandern und Entdecken, kommst du auch mit dem kühleren Norden gut klar. Es zählt deshalb vor allem, was du am Tag vorhast.

Noch ein Wetter-Tipp aus der Praxis: Wenn du im Norden wohnst und das Wetter kippt, fahr nachmittags in den Süden. In unter anderthalb Stunden stehst du an der Sonne. Umgekehrt lohnt sich ein Tagesausflug in den Norden, wenn dir im Süden das Resort-Einerlei zu viel wird. Tagesausflüge sind deshalb die beste Absicherung gegen eine falsche Entscheidung.

Wolkenmeer über den Bergen im Inselinneren von Gran Canaria

Anreise nach Gran Canaria: Flug, Bus und Mietwagen

Die Lage des Flughafens ist ein Vorteil. Du fliegst über Kiwi* oder einen anderen Vergleich nach Las Palmas (LPA). Er liegt zwischen Nord und Süd, deshalb sind beide Seiten schnell erreichbar. Mit dem Auto brauchst du ab dem Flughafen etwa 20 Minuten nach Playa del Inglés, 25 Minuten nach Maspalomas und nach Las Palmas, rund 45 Minuten nach Puerto de Mogán und etwa 50 Minuten nach Agaete.

Vom Süden in den Norden und zurück sind es je nach Ziel 1 bis 1,5 Stunden. Wir haben es je nach Verkehr auch so erlebt. Plane Tagesausflüge also großzügig.

  • Bus Süden: Linie 66 fährt vom Flughafen nach Playa del Inglés und Maspalomas, etwa 40 Minuten, grob 4€.
  • Bus Las Palmas: Linie 60 braucht rund 20 bis 30 Minuten und kostet grob 3€. Karte im Bus funktioniert meist.
  • Mietwagen: Die flexibelste Lösung, besonders für Nordwesten, Westen und Inselmitte.

Zum Mietwagen haben wir Zahlen aus erster Hand: Wir haben den Wagen für einen ganzen Monat gemietet und im Oktober 12€ pro Tag bezahlt. Im Dezember ist der Preis höher. Je nach Saison zahlst du also deutlich unterschiedlich, deshalb lohnt sich ein Preisvergleich für deine Reisezeit.

Vergleich deshalb früh, zum Beispiel bei Check24*. Die Kaution wird in der Regel auf einer Kreditkarte blockiert, bei uns lief sie über die TF Mastercard Gold*, mehr dazu im Geld-Abschnitt weiter unten. Auf Bergstraßen lohnt sich außerdem ein Zusatzschutz für Unterboden, Glas und Reifen.

Busse haben wir auf Gran Canaria selbst nicht genutzt, weil wir immer das Auto hatten. Wenn du ohne Auto reist, wohnst du am besten in einem großen Ort wie Las Palmas oder Maspalomas.

Noch ein Praxis-Detail: Die Straßen in den Bergen sind kurvig, plane bei Navi-Zeiten deshalb Puffer ein. Tanken und Parken sind in den Küstenorten unkompliziert, an beliebten Stränden und im Zentrum von Las Palmas brauchst du aber etwas Geduld bei der Parkplatzsuche.

Clara am Mietwagen an einem Aussichtspunkt auf Gran Canaria

Wo übernachten auf Gran Canaria: Süden, Las Palmas oder Norden?

Die Antwort hängt von deinem Reisetyp ab. Hier unsere Einordnung nach den Gebieten, die wir kennen.

  • Maspalomas und Meloneras (Süden): Sonnigste Region, Dünen und Leuchtturm zu Fuß, Meloneras gehoben. Dafür Resort-Einerlei und teures Essen. Für Paare und Familien im Winter.
  • Playa del Inglés (Süden): Langer Strand direkt an den Dünen, große Auswahl, Busanbindung. Tagsüber fanden wir den Ort unpersönlich. Gut für Urlaub ohne Auto und Nachtleben.
  • Puerto de Mogán (Südwesten): Fotogener als der Rest, ruhiger, aber sehr touristisch und teuer. Hotels gibt es wenige. Eher für ein bis zwei Nächte.
  • Las Palmas (Norden): Stadtstrand, Vegueta, günstige Tapas. Ohne Auto gut machbar, im Winter aber wolkiger und kühler als der Süden.
  • Agaete und Puerto de las Nieves (Nordwesten): Eines unserer Lieblingsdörfer, ruhig, mit Steinpools. Mit Mietwagen ideal, Strände eher steinig.

Ohne Auto wohnst du am besten in Las Palmas oder Maspalomas. Unsere eigene Basis war übrigens der Osten rund um Agüimes: Industrie, lokale Dörfer und viel Wind, dafür sehr zentral für Ausflüge in alle Richtungen. Die Hotels dort haben wir leider nicht ausprobiert. Wenn du tiefer in den Süden einsteigen willst, findest du Details in unserem Artikel zum Maspalomas Hotel.

Luftaufnahme von Hotelanlagen mit Pools am Strand im Südwesten von Gran Canaria
LagePreisklasseHotelAb / Nacht
Las Palmas, Las Canteras (Norden)BudgetHotel Emeté Las Canteras*77€
San Agustín (Süden)BudgetGrupotel Las Pitas*47€
Arguineguín (Südwesten)BudgetServatur Green Beach*74€
Las Palmas, Vegueta (Norden)MittelklasseHotel The Cathedral Vegueta*101€
Playa del Inglés (Süden)MittelklasseAxel Beach Maspalomas (Adults Only)*104€
Agaete (Nordwesten)MittelklasseOccidental Roca Negra (Adults Only)*105€
Las Palmas, Santa Catalina (Norden)LuxusSanta Catalina, a Royal Hideaway Hotel*180€
Puerto de Mogán (Südwesten)LuxusHotel Cordial Mogán Playa*189€
Meloneras (Süden)LuxusLopesan Costa Meloneras Resort & Spa*259€
Die Preise können je nach Saison und Auslastung variieren.

Zur Tabelle: Budget-Zimmer gibt es im Süden vereinzelt ab ca. 47€, vor allem in San Agustín und Arguineguín. Mehr Auswahl und Mittelklasse findest du in Playa del Inglés, Luxus in Meloneras und Mogán. Das Roca Negra in Agaete nimmt nur Erwachsene auf, Parken kostet dort extra. Günstige Zimmer solltest du in Agaete nicht erwarten, der Ort ist relativ beliebt.

Geld, Karte und Mietwagen-Kaution auf Gran Canaria

Auf Gran Canaria zahlst du im Süden wie im Norden fast überall mit Karte, Bargeld brauchten wir selten. Da du in Euro bezahlst, gibt es keine Umrechnung und keine Fremdwährungsgebühr. Achte am Automaten nur auf Eigengebühren der Betreiber, wie sie etwa bei Euronet vorkommen, und heb lieber einmal mehr ab. Alle Details findest du in unserem Artikel Geld abheben in Spanien.

Wichtiger ist die Karte für die Mietwagen-Kaution. Wir nutzen die TF Mastercard Gold*, alternativ geht auch eine American Express. Eine zweite oder dritte Karte dabei zu haben, schützt dich, falls eine gesperrt wird. Die besten Optionen findest du in unserem Vergleich zur Reisekreditkarte kostenlos.

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Der Süden im Check: Maspalomas, Playa del Inglés und Mogán

Der Süden polarisiert: Viele mögen ihn, andere nennen ihn Touristenfalle. Unser Eindruck: Das Wetter ist unschlagbar, die Atmosphäre hat uns aber oft an Türkei und Resort erinnert, was wir in sechs Monaten Spanien selten so erlebt haben.

Playa del Inglés und die Strände

Playa del Inglés ist ein endlos langer Strand, ideal zum Spazieren, direkt an den Dünen. Tagsüber fanden wir ihn wenig charmant, mit vielen deutschen und britischen Lokalen und Preisen, die für das Gebotene hoch sind. Zum Sonnenuntergang wird es angenehmer, Richtung Maspalomas ruhiger.

Playa de Amadores hat Sand aus der Karibik, ruhiges türkisblaues Wasser und Schnorchel-Spots am rechten Felsende. Liegen mit Schirm kosten rund 5 bis 6€ pro Person, es sind viele Familien da. Gepflegt, aber wenig authentisch. An der Playa Anfi del Mar ist das Wasser karibikblau und der Zugang frei, der Supermarkt direkt hinter dem Strand aber deutlich teurer als anderswo.

Dünen von Maspalomas

Die Dünen waren besser als erwartet. Wir sind zum Sonnenuntergang mit Freunden hindurchgerannt, das wirkte fast surreal, wie eine Mini-Sahara am Meer. Die Legende vom importierten Sahara-Sand stimmt nicht: Es sind rund 400 Hektar natürliche Landschaft, bis zu 10 Meter hoch, ein Naturschutzgebiet.

Parken kannst du am Faro de Maspalomas und läufst dann zu Fuß los. Abends sind viele Leute unterwegs. Bei unseren Besuchen waren nur die Pflanzenbereiche um das Feuchtgebiet abgesperrt, und wir haben täglich hunderte Menschen in den Dünen gesehen. Bleib auf den markierten Wegen und beachte die Absperrungen.

Sonnenuntergang über den Dünen von Maspalomas

Puerto de Mogán im Südwesten

Puerto de Mogán liegt im Südwesten und gilt als einer der fotogensten Orte der Insel. Uns haben die bepflanzten Gassen mit bunten Verzierungen und Torbögen mehr beeindruckt als die Kanäle. Wir waren gegen 9:30 Uhr da, mit schönem Licht und wenig los, zwei Stunden später war es richtig voll.

Das Dorf ist sehr touristisch und teuer, und die Restaurants am Hafen fanden wir schlecht und überteuert. Einmal gesehen haben solltest du es trotzdem. Freitags ist Markt am Hafen, vor allem mit Kunsthandwerk und Souvenirs.

  • Für die Familie: Aqualand Maspalomas ist der größte Wasserpark der Insel, Palmitos Park und Sioux City gehören ebenfalls zum Süden. Besucht haben wir sie nicht, die Preise ändern sich dynamisch.
  • Für gutes Essen: Wir sind in eine authentischere Stadt gefahren, nach Agüimes, mit den besten Papas arrugadas der ganzen Reise.
Blumengeschmückte Gasse in Puerto de Mogán
Zwei Personen sitzen am Hafenbecken von Puerto de Mogán mit Segelbooten

Der Norden im Check: Las Palmas, Agaete und die Naturpools

Auf der anderen Seite steht ein grüner, lokaler und kühlerer Norden. Seine Strände sind eher grau bis schwarz, vulkanisch und teils steinig. Dafür bekommst du Stadtleben, Dörfer und Naturpools, die im Süden fehlen.

Jonathan blickt auf Puerto de las Nieves bei Agaete von der Küstenklippe
Bunte Häuser an der Strandpromenade Las Canteras in Las Palmas

Las Palmas und Las Canteras

Las Palmas verbindet Stadtleben und Beachlife. Der Stadtstrand Las Canteras ist etwa 3 Kilometer lang, ein Felsriegel namens La Barra schützt ihn, und es gibt hunderte Restaurants. Jonathan war hier einmal surfen, die Wellen waren teils sehr groß.

Die Altstadt Vegueta mit ihren kleinen Gassen lohnt sich als Tagesausflug. Lokale Tapas-Bars kosten für zwei Personen oft nur 20 bis 25€, deutlich weniger als in den Resortstädten. Der Flughafen ist in 25 Minuten erreicht. Als Basis hat Las Palmas den Nachteil, dass es im Winter wolkiger und kühler ist als der Süden. Bei Regen bietet das Aquarium Poema del Mar im Hafen eine Alternative, besucht haben wir es nicht.

Agaete und Puerto de las Nieves

Agaete gehört zu unseren absoluten Lieblingsdörfern. Von dort sind es etwa 15 Minuten zu Fuß nach Puerto de las Nieves, einem Hafenort mit Steinpools zum sicheren Baden und einem der schönsten Sonnenuntergänge der Insel. Zur Mittagszeit hat der Hafen seinen ruhigen Charme verloren, wir empfehlen dir deshalb den frühen Morgen. Agaete ist schön, aber kein günstiger Ort, denn er ist relativ beliebt. Rechne bei der Unterkunft also nicht mit Schnäppchen.

In der Nähe liegen Kaffeeplantagen, die einzige Kaffeeregion Europas. Eine Führung haben wir verpasst, den Kaffee aber probiert. Zum Cenobio de Valerón bei Santa María de Guía haben wir es leider nicht geschafft, er steht auf unserer Bucket List. Die rund 350 Höhlen sind dienstags bis sonntags geöffnet, der Eintritt kostet 3€. Den Sonntagsmarkt in Teror haben wir ebenfalls nicht geschafft, er steht mit auf der Liste.

Wenn dir bei Gran Canaria Süden oder Norden Ruhe wichtiger ist als Sonnengarantie, ist Agaete unser Tipp, am besten mit Mietwagen. Die Strände sind dort steinig und im Winter ist es bewölkter.

Westküste und Inselmitte: Ausflüge von beiden Seiten

Den Westen und die Inselmitte würden wir nicht als Basis wählen, die Straßen sind schlechter und die Wege weit. Als Tagesausflug von Süden und Norden sind sie aber ein Muss.

  • Pico de las Nieves: Höchster Punkt der Insel mit Blick bis Teneriffa und auf den Roque Nublo. Von der Küste fährst du etwa eine Stunde ins Landesinnere, die Bergstraßen sind wirklich kurvig. Parken ist oben am Aussichtspunkt kostenlos. Wir waren ganz früh zum Sonnenaufgang da und es war dort nichts los. Der Sonnenaufgang war absolut magisch, wir fanden ihn wunderschön und würden ihn dir als Muss empfehlen. Den Blick auf den Felsen fanden wir beeindruckender als den Felsen selbst.
  • Roque Nublo: Der Aufstieg ab dem Parkplatz La Goleta dauert etwa 30 bis 45 Minuten. Komm vor 10 Uhr und prüf morgens die Wolken im Inselinneren. Gewandert sind wir nicht.
  • GC-200: Die Westküstenstraße gehört zu den krassesten Berg- und Küstenpässen, die wir je gefahren sind.
  • Mirador del Balcón: Steilküste und Bergkette wie ein Drachenrücken, sehr touristisch und oft voll.
  • Puerto de la Aldea: Unser Lieblingsort im Westen. Der Strand ist nicht zum Baden gemacht, aber der Tunnel-Spot und die Sunset-Restaurants sind es wert.

Die Fahrt dauert von Süd und Nord ähnlich lang, je nach Ziel eine bis anderthalb Stunden. Plane dafür einen ganzen Tag.

Kieselstrand mit Bergen an der Westküste von Gran Canaria

Touren und Ausflüge im Süden und Norden

Wenn du kein Auto mietest oder einen Tag ohne Fahren willst, helfen geführte Touren. Die Preise sind „ab“-Preise und ändern sich, schau also live nach.

Felsnadel im Morgenlicht über dem Wolkenmeer in den Bergen von Gran Canaria
Clara im Felsentunnel an der Küste bei Puerto de la Aldea

Wie lange und wie kombinieren? Süden, Norden oder beides

Für 5 Tage reicht es mit Mietwagen, um das meiste zu sehen, dann bleibt aber wenig Strandzeit. Ideal sind 7 bis 8 Tage, wenn du Entspannen und Ausflüge mischen willst. Bei der Frage Gran Canaria Süden oder Norden musst du dich deshalb nicht immer festlegen.

Unser Vorschlag für 8 Nächte: 5 Nächte im Süden zum Baden und Ausspannen, 3 Nächte im Norden oder Nordwesten für Natur und Stadt. So verbindest du Sonnengarantie mit Abwechslung. Bei weniger als einer Woche würden wir uns auf eine Ecke beschränken, um nicht dauernd zu packen.

Was ein Urlaub insgesamt kostet, erklären wir in unserem Artikel Gran Canaria Kosten. Hier nur so viel: Der Süden ist teurer, und Mietwagen sind stark saisonabhängig.

📖 Siehe auch: Gran Canaria Reiseführer

Fazit: Gran Canaria Süden oder Norden für wen?

Unsere Wertung zu Gran Canaria Süden oder Norden: Wenn du Strand im Winter willst, buch den Süden. Wenn du Stadt und Surfen suchst, wähl Las Palmas. Wenn du Ruhe und Natur bevorzugst, wohn in Agaete. Und wenn du alles sehen willst, kombinierst du Süden und Norden mit dem Mietwagen.

  • Süden: Wärmer, sonniger, aber Resort-Atmosphäre und höhere Preise.
  • Las Palmas: Günstiger essen, urbaner, im Winter kühler.
  • Agaete: Lieblingsdörfer-Gefühl, nur mit Mietwagen wirklich entspannt.
RegionFür wenWetter im WinterStrandAuto nötig?
SüdenStrand im Winter, Paare, Familienca. 25 Grad, sonnigGoldener Sand, teils aufgeschüttetNein, Bus 66
Las PalmasStadt, Surfen, Tapasca. 20 Grad, oft bewölktStadtstrand Las CanterasNein, Bus 60
AgaeteRuhe, Natur, Steinpoolskühler, wolkigerSteinig, NaturpoolsJa
WestenAusflug, KüstenpässewechselhaftKein typischer BadestrandJa
Clara läuft bei Sonnenuntergang über die Dünen von Maspalomas: Gran Canaria Süden oder Norden

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Häufige Fragen zu Gran Canaria Süden oder Norden

Ist Gran Canaria im Norden oder Süden schöner?

Das hängt von dir ab. Der Süden hat Strand, Dünen und die meisten Sonnenstunden, der Norden mehr Grün, Dörfer und Stadtleben. Uns haben Agaete und Puerto de las Nieves im Norden am besten gefallen, im Winter würden wir trotzdem im Süden wohnen.

Wo übernachtest du auf Gran Canaria am besten?

Für Strandurlaub wohnst du in Maspalomas oder Meloneras, für Stadt und Surfen in Las Palmas, für Ruhe in Agaete. Ohne Auto sind Las Palmas und Maspalomas die besten Basen.

Wo ist das Wetter besser, Norden oder Süden?

Beim Wetter gewinnt der Süden. Nach unserer Erfahrung ist es dort 3 bis 4 Grad wärmer und sonniger, im Winter hatten wir 25 Grad im Süden gegen 20 Grad mit Wolken im Norden.

Ist der Süden von Gran Canaria nur eine Touristenfalle?

Ein Stück weit ja: Playa del Inglés wirkte auf uns tagsüber unpersönlich und teuer. Die Dünen von Maspalomas und Orte wie Agüimes in der Nähe sind aber sehr sehenswert.

Brauche ich auf Gran Canaria einen Mietwagen?

Für Nordwesten, Westen und Inselmitte ja. Nur für den Strandurlaub im Süden oder die Stadt Las Palmas kommst du mit dem Bus aus, Linie 66 und 60 verbinden die Orte mit dem Flughafen.

Wie viele Tage brauchst du für Gran Canaria?

Fünf Tage reichen mit Mietwagen für das Wichtigste, sieben bis acht Tage sind ideal, wenn du Strand und Ausflüge kombinieren willst.

Welche Region ist am besten für Familien?

Der Süden, weil Strände, Aqualand, Palmitos Park und viele Hotels mit Pool nah beieinander liegen. In Las Palmas bietet das Aquarium Poema del Mar eine Regentag-Alternative.

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